Triangle Magellan Grand Concert – Aufbau eines wirklich großen Lautsprechers

Unser Transporter voll Triangle Magellan Grand Concert
Unser Transporter voll Triangle Magellan Grand Concert
6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert
6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert
6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert
6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert
6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert
6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert
Nicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand Concert
Nicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand Concert
Nicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand Concert
Nicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand Concert
Triangle Magellan Grand Concert - Zubehörset mit Spikes und Kabelbrücken
Triangle Magellan Grand Concert - Zubehörset mit Spikes und Kabelbrücken
Nicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand Concert
Nicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand Concert
Triangle Magellan Grand Concert - Verbindungselement zum mittleren Modul
Triangle Magellan Grand Concert - Verbindungselement zum mittleren Modul
Triangle Magellan Grand Concert - Rückansicht des mittleren und unteren Moduls
Triangle Magellan Grand Concert - Rückansicht des mittleren und unteren Moduls
Nicolas und Jürgen stellen das obere Bassmodul der Grand Concert auf
Nicolas und Jürgen stellen das obere Bassmodul der Grand Concert auf
Nicolas und Jürgen stellen das obere Bassmodul der Grand Concert auf
Nicolas und Jürgen stellen das obere Bassmodul der Grand Concert auf
Verbinden der Module der Triangle Magellan Grand Concert
Verbinden der Module der Triangle Magellan Grand Concert
Sie steht in voller Größe - Triangle Magellan Grand Concert
Sie steht in voller Größe - Triangle Magellan Grand Concert
Triangle Magellan Grand Concert - komplettes Setup mit Musical Fidelity Primo und Titan
Triangle Magellan Grand Concert - komplettes Setup mit Musical Fidelity Primo und Titan
Musical Fidelity Primo Röhrenvorverstärker
Musical Fidelity Primo Röhrenvorverstärker
Musical Fidelity Primo - Blick ins Innere auf die beleuchteten Röhren
Musical Fidelity Primo - Blick ins Innere auf die beleuchteten Röhren
Musical Fidelity Titan Stereoendverstärker mit separatem Netzteil
Musical Fidelity Titan Stereoendverstärker mit separatem Netzteil
Musical Fidelity Primo und Titan
Musical Fidelity Primo Vorstufe und Titan Endstufe

Ayon Spark III und CD-1sc – Hörbericht

Nachdem ich ohne Druck Zeit hatte (besten Dank an Frank Urban), die beiden Ayons in Ruhe in verschiedenen Konfigurationen zu hören, sollte ich wohl auch davon berichten. Wobei mir das nicht ganz so leicht fällt wie gehofft, da es sehr viele Kombinationsmöglichkeiten und Einstellungen gibt und der Spark III frisch und uneingespielt aus dem Karton kam.
Zuerst habe ich mir natürlich die Kobination aus CD-1sc und Spark III vorgenommen und an verschiedenen Lautsprechern gehört. Der erste Durchgang mit symmetrischer Verkabelung zwischen CD und Verstärker und den Triangle Magellan Cello war schon vielversprechend. Der Unterschied zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verkabelung viel geringer aus als erwartet, ist aber wahrnehmbar. Vom Antritt her kommt mir der Spark III wesentlich leistungsstärker vor, als er ist. Aber spätestens bei höheren Pegeln kommt er schlagartig im Hochtonbereich ins Clipping, wenn z.B. eine Posune richtig loslegt. Der Wirkungsgrad der Lautsprecher sollte also schon passend sein, oder der Pegel mit dem man hört nicht so exzessiv (wie ich es manchmal treibe). Bis zu normal erträglichen Lautstärken benimmt sich der Verstärker ja auch prima.

Ayon Spark III Röhrenvollverstärker
Ayon Spark III Röhrenvollverstärker

Wer beim Anblick der Röhren und dem blitzenden Chrom auf einen schön weich spielenden Schmuseverstärker gehofft hat wird wohl enttäuscht werden. Der Spark spielt eher röhrenuntypisch, nämlich blitzblank aufgeräumt mit einem knackigen Bass und eher brillianten Höhen. Oder ist das der CD-1sc? Also zum Vergleich den Meridian sooloos angeschlossen… und große Augen gemacht: der CD-1sc schafft es bei einigen Scheiben sogar, dem sooloos den Rang ab zu laufen. aber komischerweise nur bei ein paar CDs und nach einer größeren im Vergleich gehörten Auswahl ist die Welt wieder in Ordnung für mich und sooloos überlegen. Es scheint so, als ob der Ayon CD ein klitzekleines bisschen dazu gibt, das bei manchen CDs den gewissen Pepp gibt, der einem im Original vielleicht fehlt. Was im Vergleich zu anderen Quellen auch auffällt ist eine leichte Tendenz zu lockerer Führung im Bassbereich des CD-1sc, ein Meridian G08.2 z.B. spielt da kontrollierter und sauberer.

Um den Eigenschaften der beiden Ayons weiter auf den Zahn zu fühlen habe ich den Spark III gegen den Audiomat Aria getauscht und den CD-1sc weiterhin als Quelle genutzt. Auch in diesem Vergleich zeigt sich die Breitbandigkeit des Spark, der Aria spielt deutlich mehr aus den Stimmlagen heraus und haut weder oben noch unten im Frequenzbereich so zu wie der Spark III, wodurch die gesamte Darstellung wesentlich geschlossener wirkt. Aber für manchen eben auch ohne den entsprechenden Schmiss – wie immer reine Geschmacksache. An einer Wilson Benesch Curve zeigt sich übrigens das gleiche Bild, es lag also nicht an der Kombination mit der Triangle Cello.

Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player
Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player

So, und was kann ich noch mit den Ayons anstellen, ausser sie an ein Horn von Odeon zu hängen? Richtig, den CD-1sc mit seiner regelbaren Lautstärke direkt an die frisch eingetroffenen Aktivlautsprecher ATC SCM 50A SL Tower FF (was ein Namensungetüm) hängen.
Die Regelung der Lautstärke ist feinfühlig genug, der Pegel in der „low“ Einstellung völlig ausreichend. Wer eine puristische Kombination sucht kann hier getrost auf einen Vorverstärker verzichten, die Lautstärke lässt sich sowohl vom CD-1sc aus per Tipptasten als auch von der Fernbedienung aus regeln. Für mich wäre ein Drehknopf natürlich schöner, aber die Tasten tun’s auch.
Eine Quelle digital an den CD-1sc anschliessen geht ja auch noch, aber darauf habe ich jetzt verzichtet.

Fazit: wer eine knackig-frische Röhrenkombi mit sehr guter Verarbeitung und mehr als kompletter Ausstattung sucht, für den sind die beiden Geräte goldrichtig. Und auf absolutem Top-Niveau bewegen sich beide Geräte, wobei ich den CD-Player noch einen Tick höher bewerten würde als den Verstärker.

Nachtrag: mittlerweile befindet sich anstatt des Spark ein Spirit III in der Vorführung, der sich meiner Meinung nach noch besser schlägt.

Restek Epos, Editor und Extract: Teamwork

Nachdem im einen Hörraum nun die Röhre dominiert, habe ich im anderen Hörraum eine komplette Kette von Restek aufgebaut. Als Quelle vom der CD-Player Epos zum Einsatz. Mit symmetrischem Ausgang, regelbarer Lautstärke und als Toplader drängt sich der Vergleich mit dem Ayon CD-1sc förmlich auf, aber das muss noch warten. Vom Epos übernimmt der vollsymmetrisch aufgebaute Vorverstärker Editor das Signal und reicht es an die Mono-Endverstärker Extract weiter. Klingt eigentlich ganz einfach, wenn da nicht ein paar Hürden zu nehmen wären, bevor es ans vergnügliche Hören gehen kann.

Restek Epos CD-Player
Restek Epos CD-Player
Restek Editor Vorverstärker
Restek Editor Vorverstärker
Restek Extract Mono-Endstufe
Restek Extract Mono-Endstufe
Restek Epos, Editor und Extract an Wilson Benesch Curve
Restek Epos, Editor und Extract an Wilson Benesch Curve

Als erstes wäre da mal die Besonderheit, dass der CD-Spieler und auch die Endstufen normale XLR-Buchsen haben, aber der Vorverstärker aus Platz Gründen nur Mni-XLR. Also kann ich meine bekannten XLR-Kabel gleich in der Kiste lassen und muss die vom Vertrieb mitgelieferten XLR–>miniXLR und miniXLR–>XLR Kabel benutzen.
Ist alles ordentlich verkabelt, stellt sich gleich die nächste Herausforderung: Menüsteuerung! Was für Optionen sich nach dem Druck auf den großen runden Einstellknopf des Epos und des Editor ergeben, ist beinahe endlos. Ich zähle lieber nicht alle Optionen hier auf, das sprengt sonst meinen Blog. Das gemeine ist aber, dass sich neben der ganzen Vielfalt an Einstellmöglichkeiten sowohl beim CD-Player als auch bei der Vorstufe die Lautstärkeregelung ein oder aus schalten lässt. Dazu noch bei der Vorstufe für jeden Eingang separat. Und natürlich lassen sich die Eingänge auch zu Pre- oder Tape-Ausgängen umkonfigurieren. Merken Sie was? Bis da überhaupt ein Signal an der Endstufe ankommt muss schon einiges überprüft und eingestellt werden. Und wenn dann auf einem Eingang aus Versehen die Lautstärkeregelung ausgeschaltet ist – und beim CD-Player natürlich das gleiche – haben wir vollen Pegel am Lautsprecher anliegen. Wohl dem, dessen Lautsprecher vor der brachialen Leistung der Extract-Monos nicht aufgibt. Aber was wäre das Hobby HiFi ohne solche Herausforderungen? Eben, lange nicht mehr so spannend.

Zum Vergleich mit der Restek-Kette habe ich mir die beiden Moon ins gleiche Rack gestellt und bin gespannt, wie das ausgeht.

[tbc]

Ayon Spark III und CD-1sc

Damit es mir nicht langweilig wird und ich immer den aktuellen Überblick behalte, gibt es mal wieder was zum Testen: von Ayon stehen der neue Spark III Vollverstärker und der ebenfalls aktualisierte CD-1sc bei mir im Rack und spielen sich warm.

Ayon Spark III Röhrenvollverstärker
Ayon Spark III Röhrenvollverstärker
Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player
Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player

Die Ausstattung und Machart sind für das Geld schon rekordverdächtig. Vorallem vor dem Hintergrund, dass auf der Rückseite der Geräte stolz ein „Made in Austria“ prangt. Ich frage mich nur, warum ausgerechnet das aufgeklebt ist und nicht wie der Rest eingraviert. Egal, ich mache den Aufkleber nicht ab um darunter nachzuschauen, was da sonst noch stehen könnte – oder auch nicht. Darf ich lieber mal die Liste der Besonderheiten aufzählen? Fangen wir mal beim CD-1sc an: eine Röhrenausgangsstufe und ein Gehäuse wie ein Panzerschrank sind eine Sache, aber dass er als einer der wenigen CD-Player am Markt eine regelbare Lautstärke hat, die auch per Fernbedienung geht, umgeschaltet werden kann für normalen und „Amp direct“-Betrieb, oder auch auf fix gestellt mit einem Vollverstärker dahinter, ist schon bemerkenswert. Und dann wären da auch noch die digitalen Eingänge, mit denen man den CD-Player als Wandler gebrauchen kann (TOSlink, Coax und USB), der digitale Ausgang und die analogen XLR-Ausgänge. Ach ja, und natürlich lääst sich der Ausgangspegel auch noch zwischen low und high umschalten. Da fällt einem so eine kleine Spielerei wie die Kontolllampe für die korrekte Netzphase kaum noch ins Auge.
Bedingt durch sein panzerschrankartiges Äusseres und die Tatsache, dass zum Füttern mit CDs der Deckel des Topladers abgenommen werden muss lässt er sich nicht mehr so einfach in ein Fach des Racks zwängen sondern will oben drauf untergebracht werden.

Beim Vollverstärker Spark III sieht es mit der Komplettausstattung ähnlich aus: Gehäuse = Panzerschrank, Lämpchen für die Netzphase auf der Rückseite, ein XLR-Eingang, drei weitere Eingänge mit Cicnh/RCA-Buchsen, ein Pre-Out und ein Direct-In. Das gibt noch alles keine Rätsel auf, aber was verbirgt sich hinter dem Knöpfchen mit der Aufschrift „Bias Setup“ wohl? Richtig, ein manueller Auto-Bias! Auto-manuell? Moment, was soll denn das sein? Was sich die lieben Kollegen aus Österreich da ausgedacht haben ist recht clever und habe ich in der Art noch nirgends sonst gesehen: da ein permanent regelnder Auto-Bias in das Klanggeschehen eingreifen könnte, es aber andererseits recht bequem ist den Bias nicht mit Anzeigegerät und Trimmpoti manuell einstellen zu müssen, wird auf Knopfdruck eine automatische Einstellung des Bias ausgelöst. Ansonsten ist die Bias-Regelung inaktiv und kann somit auch nicht ins Geschehen während der Musikwiedergabe eingreifen. Auch recht ungewöhnlich ist das Abschaltverhalten des Spark III: nach dem Ausschalten mit dem Netzschalter (auf der Rückseite; muss das sein? Der CD-1sc hat den Neztschalter doch auch recht praktisch vorne unter dem Gerät…) geht der Verstärker nämlich nicht sofort aus, sondern fährt erst mal herunter (ein getarnter Röhrencomputer?) und ermittelt die richtige Bias-einstellung für das nächste Einschalten – sofern der Spark III für mehr als 45 Minuten in Betrieb war. Ganz schön clever, gell?
Wenn Materialeinsatz plus clevere Lösungen zu einem moderaten Preis schon ein perfektes Gerät machen, dann brauche ich ihn mir eigentlich garnicht mehr anhören – mache ich aber natürlich erst recht gespannt, weil das klangliche Ergebnis immer noch das entschiedende Kriterium ist. Für mich zumindest. Und zum Vergleich habe ich mir den Audiomat Aria ins gleiche Rack gewuchtet. Ebenso komplett in Röhrentechnik, Manufakturarbeit aus Frankreich, aber ohne die Features und Spielereien des Ayon. Zwischen den Beiden gibt es noch einen weiteren Unterschied: während Ayon beim Spark III auf 6C33 Doppeltrioden-Endröhren in paralell single-ended Konfiguration setzt, wird bei Audiomat ganz klassisch ein Paar EL34 in push-pull eingesetzt. Der Leistungsunterschied ist vorhanden, aber nicht gravierend und bei beiden Verstärkern kommt die gleiche Last in Form der Triangle Magellan Cello zum Einsatz. Damit sollten beide keine Probleme haben.

Wer mit anhören möchte, wie das Ganze nun spielt: bitte kurz melden!

[weiter zum Hörbericht]

Audio Research: Vorführung am 26.+27.11.2010

Es geht Schlag auf Schlag weiter mit den Veranstaltungen: am Freitag, 26.11.2010 und Samstag, 27.11.2010 zeige ich Ihnen eine feine Auswahl sehr interessanter Röhrengeräte von Audio Research. Neben der Vor-/Endstufen Kombination LS17 / VS60 in Röhrentechnik gibt es den hybriden Vollverstärker DSI200 zu hören. Als Quelle dienen dabei der Audio Research CD5 CD-Player und das sooloos-System mit Audio Research DAC8 als D/A-Wandler.

Details zu den Vorführungen finden Sie hier, Anmeldungen via Facebook oder einfach per Mail.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Matthias Schneider

Audio Research LS17 Röhrenvorverstärker
Audio Research LS17 Röhrenvorverstärker
Audio Research VS60 Röhrenendverstärker
Audio Research VS60 Röhrenendverstärker
Audio Research DSI200 Hybrid-Vollverstärker
Audio Research DSI200 Hybrid-Vollverstärker

Event: 22.+23.10.2010 Consequence Audio

Feinste Analog- und Röhren-Hörkultur aus Deutschland.
Dieses Jahr hat Reinhard Gundlach eine komplette Kette im Gepäck.
Neben dem bereits in der image hifi hervorragend besprochenen
Plattenspieler „Charade“ gibt es die Premiere des neuen Trioden-Gegentakt-Vollverstärkers „Bennett“ und einem brandneuen Paares kleinerer Stand-lautsprecher mit Horn und hohem Wirkungsgrad.
Die Vorführungen sind im stündlichen Rhythmus zu folgenden Uhrzeiten:

Freitag: 16:00, 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr
Samstag: 11:00, 12:00, 13:00 und 14:00 Uhr

Consequence Audio Bennett
Consequence Audio Bennett
Consequence Audio Charade
Consequence Audio Charade
Consequence Audio Hornlautsprecher
Consequence Audio Hornlautsprecher
Consequence Audio Bennett 300B Vollverstärker
Consequence Audio Bennett 300B Vollverstärker

Consequence Audio Bennett 300B Vollverstärker
Consequence Audio Bennett 300B Vollverstärker

Consequence Audio Charade
Consequence Audio Charade

Audioquest WEL Signature

Audioquest WEL Signature
Audioquest WEL Signature

Dieses Kabel ist definitiv eine Herausforderung für mich. Nicht nur, weil es sauteuer (Siebentausendzweihundert Euro bei 1m Länge) und ziemlich störrig ist, sondern vorallem wegen der Stecker!

Zum einen erinnern Sie mich frappierend an die Brenda B2 von Bocchino aus Australien, zum anderen ist es eine echte Herausforderung, überhaupt einmal zwei Geräte zu finden, die man mit diesem Kabel verbinden kann. Die üblich eng zusammen sitzenden Cinch-Buchsen der meisten Gerät verhindern nämlich erfolgreich den Einsatz dieser Über-Kabel, da die Stecker mit ihrem Durchmesser einfach nicht gleichzeitig auf die rechte und linke Buchse gehen. Also entweder Mono hören, vielleicht links und rechts abwechselnd, oder mit den Monstern solange probieren, bis eine Quelle und ein Verstärker gefunden sind, bei denen gleichzeitig rechter und linker Cinchstecker auf die Buchsen passen.

Audioquest WEL Signature RCA Stecker
Audioquest WEL Signature RCA Stecker

Dann kommt als nächste Herausforderung, den Stecker auch auf die Buchse gesteckt zu bekommen und zu verriegeln – und entriegeln, was sich wesentlich schwieriger gestaltet als ersteres. also wer das Kabel nur ausprobieren will, kann sich schon mal darauf einstellen, es dann auch in seiner Kette zu belassen, weil es einfach nicht mehr gehen will.

Zum Vergleich habe ich mal ein Nordost Heimdall mit den üblichen WBT-Steckern daneben gelegt:

Audioquest WEL Signature RCA Stecker vs. WBT
Audioquest WEL Signature RCA Stecker vs. WBT

Da stellt sich auch gleich die nächste Frage: was kommt dabei heraus, wenn die beiden Australier Bocchino und Eichmann über den optimalen Stecker diskutieren?

Eine Lösung für die zu eng beieinander sitzenden Buchsen wäre es, einen Teil der Masse bes Steckers einfach weg zu lassen, nämlich die äussere Hülse für die Verriegelung.

Audioquest WEL Signature RCA Stecker von vorne
Audioquest WEL Signature RCA Stecker von vorne
Audioquest WEL Signature RCA Stecker Kabeleinlass
Audioquest WEL Signature RCA Stecker Kabeleinlass

Auf der Kabelseite des Steckers gibt es ja noch genügend Masse… aber ob es dann auch noch so klingt?

Wer Lust hat, es mit mir auszuprobieren, ist dazu herzlich eingeladen. Kurze Anmeldung per Mail oder Telefon wäre mir ganz recht, vielen Dank!

Audioquest WEL Signature RCA Stecker offen
Audioquest WEL Signature RCA Stecker offen

Triangle Magellan Cello 2010

Triangle Magellan Quatuor in Hochglanz weiß
Triangle Magellan Quatuor in Hochglanz weiß
Im Update zum Audiomat Recital habe ich es ja schon angedeutet: ich beschäftige mich gerade intensiver mit den neuesten Magellan Modellen von Triangle. Rein äusserlich ist fast Alles beim Alten geblieben, aber klanglich auch? Reine Kosmetik und ein kleines Klangtuning, fast wie in der Automobilbranche, wo sich alljährlich die Scheinwerfer und Rücklichter ändern? Wir werden sehen – oder besser gesagt Hören.

Bereits Mitte April habe ich ja die Seriennummer 0001 der Quatuor ausgeliefert, zusammen mit dem Voce Center und ein Paar Duetto (natürlich auch jeweils mit der Nummer 0001). Das hat mir schon sehr gut gefallen, aber neu und uneingespielt in einem fremden Raum, da lege ich mich lieber noch nicht voreilig auf irgendwelche Aussagen fest.

Nun habe ich ja seit geraumer Zeit die Cello und die Duetto in der neuesten Ausführung im Laden und natürlich auch die Quatuor aus 2009. Die Duetto trägt übrigens die Nummer 0002 und die Cello sind die Nummer 0014 ihrer Art. Mit dieser Ausstattung lässt sich prima beurteilen und vergleichen, was sich im Modelljahr 2010 getan hat und ob die Fortschritte nicht nur erahnbar sondern nachvollziehbar sind. Zum Glück habe ich auch die Cello 2009 noch gut genug im gleichen Raum in Erinnerung, die Elektronik und Verkabelung lässt sich auch einfach wieder gleich aufbauen.

Triangle Magellan Cello
Triangle Magellan Cello

Nachdem die Cello 2010 sich an der jeweils gerade vorhandenen Elektronik eingespielt hat und ich es bewusst vermieden habe, kritisch zuzuhören (das fällt mir garnicht leicht, aber ich lasse dann einfach möglichst nichtssagende Musik zum Einspielen laufen und mache die Türe zu 🙂 ), baue ich ersteinmal die Kette wieder so auf, wie ich es mit der 2009er Cello als passend empfunden habe. Als CD kommt der Meridian G08.2 zum Einsatz, am Netz hängt er mit dem Nordost Shiva und gibt sein Signal über ein Nordost Tyr an den Verstärker weiter. Der ist ein Audiomat, und zwar der Opera. Auch er bekommt ein Netzkabel von Nordost spendiert, aber das größere Vishnu und darf sein Signal über ein Heimdall Lautsprecherkabel an die Cello geben. Alternativ habe ich auch eine in etwa gleich teure Verkabelung von AudioQuest benutzt, aber in meinem ordentlich bedämpften Raum spielt es mit Nordost noch einen Tack dynamischer und freier.

Triangle Magellan Duetto
Triangle Magellan Duetto

Jack Johnsons Live-CD „en concert“ rein in den CD… und was soll ich sagen? Das ist doch nicht der gleiche, nur ein bisschen aufgefrischte Lautsprecher? Da kann doch was nicht stimmen! Ich höre mir die ersten anderthalb Minuten an, wechsel schnell die CD gegen „Lampo“ von Giannmaria Testa. Aber auch hier habe ich das gleiche Gefühl, nämlich dass mich jemand an der Nase rumführen möchte. Nach den ersten Minuten weitergeschaltet zum 2. Stück der Scheibe und wieder das gleiche Ergebnis. Also vielleicht noch schnell Caroline Henderson rein? Aber das ändert auch nix. Ich bin perplex und ratlos. Was die Cello da nämlich gemacht hat, das ist absolut der Hammer und lässt mich deswegen so ratlos zurück, weil sie nach einem viel größeren und teureren Lautsprecher klingt als sie es ist. Die vorher schon gute Performance der Cello von 2009 lässt sie in allen Belangen sowas von hinter sich, dass es mit einem kleinen Makeup und Retuschen nicht erklärbar ist.

Triangle Magellan Cello
Triangle Magellan Cello

Was hat sich denn objektiv geändert? Nun, der Hochtöner ist der aus der größten Magellan, er war vorher der SE-Version der Quatuor vorbehalten. Die SE Verion wurde übrigens ersatzlos gestrichen, da sie jetzt quasi der Standard ist. Die Weiche wurde überarbeitet, die Innenverkabelung angepasst, und zwar wie es sich für einen High-End-Hersteller gehört in ausführlichen Hörtests. Ich vermute mal ganz stark, dass es da ein Mitspracherecht von ein paar „Neuen Ohren“ gibt (Hallo, Eric?), was sich jetzt in diesem wirklich überragenden Ergebnis manifestiert.

Bevor ich Ihnen davon vorschwärme und Sie mich in Ermangelung einer eigenen Erfahrung oder des Vergleichs für übergeschnappt erklären, kommen Sie am Besten einfach vorbei und hören Sie es sich selbst an. Für mich klingt die Cello auf jeden Fall klasse für’s Geld und hat das Potenzial süchtig zu machen. Sie ist fast wie ein Geschmacksverstärker, aber ein objektiver, der jeder Musik das gewisse etwas Mehr entlockt.

Nachdem die Cello also in der gleichen Kombination wie bisher auch schon ein so tolles Ergebnis gezeigt hat, war ich nicht überrascht, dass sie mit dem größeren Audiomat Recital (vorallem nach dem Update) nochmal deutlich zugelegt hat. Das ist für mich schon Weltklasse-Performance – und wir reden hier nicht über einen Lautsprecher mit einem fünfstelligen Preisschild! Das ist schon eine kleine Sensation.

Wissen Sie, was ich mich gerade frage? Wie spielt das Ganze wohl, wenn wir mal die Theorie von der Quelle als Wichtigstem komplett über den Haufen schmeissen und mit der Cello eine möglichst preiswerte Anlage aufbauen? Stimmt das Ergebnis und das Preis-/Leistungsverhältnis dann noch oder geht das nach hinten los, weil die Cello nur die Schwächen des Frontends offenbart? Ich werde es mir anhören und darüber berichten. Wenn jemand Lust zum Mithören hat, bitte melden.

Der Vollständigkeit halber noch die übrigen Änderungen optischer Natur gegenüber den Magellan-Modellen von 2009: die goldfarbenen Applikationen sind jetzt dunkelgrau / titanfarben, die Magnete für die Frontbespannung unter der Front versteckt, das Logo hat sich geändert und ist jetzt nur noch ein geschwungenes „M“ für Magellan. Die Anschlussterminals wurden ebenfalls überarbeitet und haben nun auch richtige Kabelbrücken als Jumper anstatt der vorherigen Blechbrücken. Die Oberflächen Hochglanz schwarz und weiß sind übrigens jetzt Standard und nicht mehr aufpreispflichtig.

Update – Audiomat Recital

In der Zwischenzeit habe ich am Audiomat Recital, den ich ja schon so sehr gut fand, ein Update durchgeführt. Das Ergebnis? Ich bin restlos begeistert 🙂
In der Zeit, die ich bis jetzt mit dem Recital in verschiedenen Kombinationen verbracht habe, hat in mir den klitzekleinen Wunsch nach noch einem Tick mehr Auflösung, an Luft um die Instrumente und Musiker herum, aufkommen lassen. Eigentlich war es ja schon verdammt gut, aber genau deswegen, weil alles so auf den Punkt spielt, hat mir genau hier noch etwas gefehlt. Es war ja garnicht viel, nur das letzte Quäntchen an Realismus. Nachdem ich also via Vertrieb mein Leid geklagt hatte, haben die Brüder Clarisse von Audiomat blitzschnell reagiert und eine Abhilfe gefunden. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass durch die letzte Änderung in der Treiberstufe bedingt, die Bandbreite ruhig noch höher sein könnte, wenn sie nicht durch die lokale Gegenkopplung gebremst würde. Also habe ich neue Bauteile für den Gegenkopplungszweig bekommen und diese natürlich umgehend eingebaut. So, und nun habe ich definitiv nichts mehr zu mäkeln – was bei mir wirklich selten ist. Der Recital stellt im Moment das Maß der Dinge in Sachen Röhrenvollverstärker für mich dar und ich kann völlig begeistert und entspannt Musik hören. Entspannt nicht etwa, weil er jetzt so langweilig spielt – ganz im Gegenteil, sondern weil ich weiß, so ist es richtig! Prima Ergebnis und prima Service und Aufmerksamkeit von Audiomat. Einen riesen Dank an den Vertrieb in Hamburg (Arnd Rischmüller, HEAR GmbH) und die Brüder Clarisse in Frankreich (Audiomat).

Audiomat Recital
Audiomat Recital

P.S. Was hat sich technisch getan? Die Bandbreite (obere -3dB Frequenz) wurde von ca. 40kHz auf ca. 55kHz erweitert. That’s it.
P.P.S. Und die Verbesserung hören konnte ich vorallem an den neuen Triangle Cello aus der überarbeiteten Magellan-Serie. Dazu demnächst mehr.

Cabasse Riga und Santorin30 – im Alltag gehört

3 Wochen ist es jetzt schon her, dass die Riga und Santorin bei mir im Laden sind? Unglaublich, aber ich bin in der Zwischenzeit vor lauter Musik hören gar nicht mehr zum Schreiben gekommen 😉
Was ich schon vorher gehofft habe, hat sich bewahrheitet: nach dem Hören unter unterschiedlichsten Bedingungen und in verschiedenen Räumen hat sich bestätigt, dass die Riga ein würdiger Nachfolger der Baltic II sind. Wo die Baltic Evo vielleicht etwas allgemeinverträglicher und mehr den Konventionen entsprechend spielt, da legt die riga eine Schippe echte Cabasse-Qualitäten vor: extrem authentisch und direkt, packend und studiomäßig spielt sie, wie ich es von einer Cabasse erwarte.

Cabasse Riga
Cabasse Riga

Wenn sie jetzt noch einen Tick weiter runter spielen könnte… dann wäre die richtige Anpassung an den sagenhaften Santorin30 nicht so eine Zauberei. Jedes Hertz – wer es nicht glaubt, soll es bitte selbst probieren – das an der oberen Grenzfrequenz geändert wird, ist hörbar! also ist hier wirklich Fingerspitzengefühl und etwas Muße angebracht, um wirklich den perfekten Übergang zu finden. Erleichtert wird einem die richtige Einstellung durch die gut funktionierende Raumkorrektur mittels 3 parametrischer Equalizer-Bänder im Santorin30, aber an die bequeme grafische Darstellung der Velodyne DD’s kommt er leider noch nicht heran. Dafür klingt er extrem sauber, knackig und homogen, wenn er erstmal richtig eingestellt ist. Und dank der 3 Presets lassen sich auch Konfigurationen für verschiedene Hörsituationen einfach abspeichern und aufrufen.

Cabasse Santorin 30
Cabasse Santorin 30

Wir reden hier zwar nicht von einem Pappenstil, die Kombination Riga + Santorin30 kostet immerhin 10 TEuro, aber es ist ein sagenhaft kompaktes, kleines und unauffälliges System, das sich sowohl optisch als auch akustisch in nahezu jede Situation einfügen lässt. Und diese Fähigkeit, groß zu spielen und ansonsten zu verschwinden, macht es so einzigartig. Für alle Anwendungen, die einen hervorragenden Klang unter eher ungünstigen Bedingungen erfordern, allererste Güte.

Von der Verstärkerseite her stellt die Kombination naturgemäß keine großen (Leistungs-)Anforderungen, da die Riga einen hohen Wirkungsgrad haben und der Santorin seinen eigenen Verstärker mitbringt. Da die Riga aber eher monitormäßig spielen, würde ich auf einen homogenen, aber nicht zu mittenbetonten Verstärker achten. Bewährt hat sich sowohl Meridian, Moon, als auch Audiomat.