Laut Vertrieb haben wir den allerersten Rega RP8 in Deutschland bekommen!
Rega RP8Rega RP8Rega RP8
Schön zu sehen auf den Bildern ist das neue Skelett-Chassis, das ohne Berührung im äusseren Rahmen steht. Der Rahmen trägt nur die Haube und ist ansonten reine Kosmetik – damit der RP8 niemanden erschreckt.
Das Chassis ist wirklich extrem leicht und macht einen super stabilen und verwindungssteifen Eindruck.
Der Tonarm sieht nur auf den ersten Blick aus wie der bekannte RB303 von den kleineren Modellen. Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich deutliche Unterschiede an Armrohr, Gegengewicht, Befestigung auf dem Chassis und der Verkabelung.
Der Glasteller ist aus drei Schichten verklebt, der Subteller komplett aus Aluminium und wird von gleich zwei Präzisionsriemen angetrieben. Die Motorsteuerung TT-PSU ist übrigens genau mit dem Motor gematcht und hat die gleiche Seriennummer wie der Plattenspieler.
Wer ihn hören mag, kann sich ab sofort gerne anmelden für eine Vorführung.
Der neue VPI Plattenspieler „Traveler“ ist eingetroffen und hat seine ersten Runden gedreht. Wenn das ein Einsteiger-Plattenspieler sein soll, liegt die Latte für „Einsteiger“ ab sofort eine ganze Ecke höher 🙂
VPI Traveler Plattenspieler mit 10″ Tonarm
Erhältlich in schwarz, silber, weiß, blau und rot lackiert.
VPI Traveler Plattenspieler mit 10″ Tonarm
Tipp: Anmelden, Termin vereinbaren, Platten einpacken und hören kommen!
Neu bei sound@home sind die aktiven Lautsprecher der SYNO-Serie von GENELEC. Was schon die kleinste, SYNO 10 (bestehend aus einem Paar 6010A Monitoren und dem benötigten Anschlusszubehör), leisten, ist mehr als erstaunlich. Für kleine Räume und geringe Hörabstände wie z.B. am Schreibtisch prädestiniert, kann das etwas größere SYNO 20 sogar schon ein normales Zimmer mit 25m² auch bei größeren Lautstärken mi tsattem Klang füllen. Auch ohne Subwoofer gibt es schon mehr als ordentlichen Bass und dank massivem Gehäuse aus Aludruckguss auch keine scheppernden Gehäuse bei höheren Pegeln. Da die Monitore aus dem Studiobereich kommen, klingen sie auch absolut neutral, toll auflösend und sehr schön räumlich. Mit Mini- oder Computer-Hifi hat das nichts zu tun, sondern ist wirklich ernst zu nehmen. auch wenn der geringe Preis der Systeme etwas anderes suggeriert. Einfach vorbeikommen, anhören und überrasdchen lassen!
iPhone5 UnterseiteNachdem das neue iPhone5 vorgestellt wurde und einen neuen Anschluss bekam – hab ich kurz Panik bekommen. Was mach ich nun mit den ganzen Geräten, die den 30-poligen Anschluss haben? Alle entsorgen? Und wer von denen, die eine Reihe von Geräten mit 30poligem Anschluss für die bisher alle kompatiblen iPhones und iPods kauft dann ein iPhone5? Haben die sich da selbts das Grab geschaufelt?
ABER: ein kurzer Anruf bei der kompetenten Apple-Hotline reicht, um für Beruhigung zu sorgen: er neue auf den Namen „Lightning“ getaufte Anschluss lässt sich via Adapter mit allen bisherigen 30-poligen Geräten verbinden, das Wunderteil gibt es auch schon im Apple-Store: Lightning auf 30-polig Adapter
Den Namen hat man in Bezug auf ordentliches Stereo-HiFi ja schon fast vergessen, aber es gibt es noch – oder wieder: Pioneer hat eine kleine Elektronik auf den Markt gebracht, die nichts weiter kann als Stereo. Und das erstaunlich gut. Ohne Schnickschnack ausgestattet, dafür aber sehr ordentlich verarbeitet, mit vernünftigem Netzteil und „Direct“ Schalter (bzw. „Pure Music beim CD-Player) klingen der PD-30 (CD/SACD-Player) und der zugehörige A-30 Vollverstärker richtig gut. Im Moment dürfen sich die beiden an einer Triangle Color Colonne einspielen, verbunden mit kleinen Kabeln von Nordost. Auch uneingespielt macht es schon Spass Musik zu hören, das kann also noch richtig spannend werden 🙂
Das aller beste kommt zum Schluss: der SACD-Player PD-30 kostet EUR 399 und der Verstärker A-30 EUR 299. Was sagt man dazu?
Beide Geräte gibt es sowohl in silbernem als auch in schwarzen Finish. A-30, PD-30 sowie der passende Netzwerk-Player N-30 sind ab sofort vorführbereit.
Unser Transporter voll Triangle Magellan Grand Concert6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand Concert6 Kisten mit einem Paar Triangle Magellan Grand ConcertNicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand ConcertNicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand ConcertTriangle Magellan Grand Concert - Zubehörset mit Spikes und KabelbrückenNicolas und Jürgen von Triangle beim Auspacken der Grand ConcertTriangle Magellan Grand Concert - Verbindungselement zum mittleren ModulTriangle Magellan Grand Concert - Rückansicht des mittleren und unteren ModulsNicolas und Jürgen stellen das obere Bassmodul der Grand Concert aufNicolas und Jürgen stellen das obere Bassmodul der Grand Concert aufVerbinden der Module der Triangle Magellan Grand ConcertSie steht in voller Größe - Triangle Magellan Grand ConcertTriangle Magellan Grand Concert - komplettes Setup mit Musical Fidelity Primo und TitanMusical Fidelity Primo RöhrenvorverstärkerMusical Fidelity Primo - Blick ins Innere auf die beleuchteten RöhrenMusical Fidelity Titan Stereoendverstärker mit separatem NetzteilMusical Fidelity Primo Vorstufe und Titan Endstufe
Musical Fidelity AMS 35i und M6 500i Vollverstärker
Auf den ersten Blick sind sie gar nicht so verschieden, die beiden Verstärker: beide kommen von Musical Fidelity, sind Vollverstärker mit 4 unsymmetrischen und einem symmetrischen XLR-Eingang, ungefähr gleich groß, ziemlich genau gleich schwer (28kg) und haben auch in Sachen Eingangsimpedanz, Rauschverhalten und Verzerrungen so ziemlich gleiche Werte. Der teurere von den beiden ist in Sachen Verzerrungen und Rauschabstand auf dem Papier leicht schlechter, dafür hat er den deutlich größeren linearen Übertragungsbereich und erreicht locker die Obergrenze von 50kHz, wo der preiswertere Bruder schon bei 20kHz langsam Schluß macht. Der große Unterschied ist aber die aus der Steckdose aufgenommene Leistung und die an die Lautsprecher wieder abgegebene Leistung: der preiswertere M6 500i gibt an die Lautsprecher maximal 500 Watt pro Kanal ab und gönnt sich dafür aus der Steckdose bis zu 2kW Leistung. Der maximale Strom, der über seine Ausgangsklemmen fliesst liegt bei 100 (in Worten: Einhundert!) Ampere. Welchem Lautsprecher das nicht ausreicht, um in allen Lebenslagen mit ausreichend Futter und Kontrolle versorgt zu sein kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Damit dürften sogar die wilden Konstruktionen mit extrem niedrigen Impedanzen und nahezu nicht vorhandenem Wirkungsgrad noch antreibbar sein.
So und was macht der Kollege namens AMS 35i, der zudem auch noch fast die Hälfte teurer ist? 35 Watt. Genau, er gibt maximal fünfunddreißig verzerrungsarme, schöne Class-A erzeugte Watt an den angeschlossenen Lautsprecher ab. Und dafür gönnt er sich permanent 350W aus der Steckdose, wo sein Kollege M6 500i sich eingeschaltet, aber ohne Signal, gerade mal 150 Watt gönnt. Ist das zeitgemäß und kann das gut sein? Also im klanglichem Sinne betrachtet: kann das trotz geringfügig schlechterer Meßwerte trotzdem so viel besser klingen, dass es mehr Geld wert ist?
Musical Fidelity M6 500i Vollverstärker Als erstes habe ich mit dem M6 500i gespielt, da ich ja auch den „normalen“ M6i schon recht gut kenne und ihn sehr schätze. Für rund 2500 Euro ist der M6i ein toll gemachter und sehr gut klingender Vollverstärker, da geht der doppelte Preis für den enormen Leistungsauschlag des M6 500i für mich in Ordnung. Die Randbedingen sollten für die beiden Kandidaten möglichst exakt gleich sein,Musical Fidelity M6 500i Vollverstärker - Rückseite also habe ich sie in das gleiche Rack von Solid Steel verfrachtet, beide mit dem gleichen Netzkabel von Nordost angeschlossen und nebeneinander in die gleiche Leiste gesteckt. Als Lautsprecher kommt die Triangle Cello 2010 zum Einsatz und als Lautsprecherkabel ein AudioQuest Gibraltar. Als Quelle dient das Meridian sooloos MC200 und ein Meridian G08.2 CD-Player.
Was als ersets auffällt: die digitale Lautstärkeregelung ist super feinfühlig und ermöglicht eine Regelung in kleinen Schritten, von Null bis zu einer wahrnehmbaren Lautstärke muss man schon ein paar Umdrehungen am Lautstärkesteller kurbeln. Der läuft dafür super gut und bedient sich schön. Klanglich würde ich den M6 500i aus der Erinnerung nahezu gleich wie den M6i einschätzen, für ein Gerät mit so ernormer Leistung klingt er erstaunlich leichtfüßig und agil. Also kein Kraftprotz, der vor lauter Kraft nicht mehr laufen kann, sondern ein Athlet mit enormen Kraftreserven. Wenn ich ihn allerdings mit dem auf dem benachbarten Rack stehenden Röhrenvollverstärker von Audiomat vergleiche, dann macht er mir doch etwas zu wenig Klangfarben und lässt mich emotional eher kalt. zumindest bei moderaten Lautstärken, wenn es dagegen laut (so richtig laut!) wird, dann bleibt kein auge trocken und er kann einem ein grobdynamisches Feuerwerk abbrennen, dass es eine wahre Freude ist. So laut höre ich allerdings nicht oft und nicht sehr lange.
Musical Fidelity AMS 35i Class-A Vollverstärker Während der Goliath mit den Cello gespielt hat und mir die Musik um die Ohren gepfeffert hat, durfte David sich langsam aufwärmen. als resultat ist er deutlich heisser, als der kräftige Bruder es im Betrieb geworden ist. Und das, ohne auch nur einen ton von sich zu geben. Das ist konsequentes Class-A, also volle Leistungsaufnahme, ohne einen Mucks zu sagen. Im Gegensatz zum M6 500i hat Musical Fidelity AMS 35i Class-A Vollverstärker - Rückseite der AMS 35i eine klassische, analoge Lautstärkeregelung mit Poti. Der Einstellbereich ist auch feinfühlig und liegt mit den Triangle Cello nahezu im optimalen Bereich, aber mit der Fernbedienung (aus deren Material manch anderer übrigens gleich mehrer Vollverstärker fertigen würde…) ist es dennoch schwierig, kleine Lautstärkeänderungen zu realisieren. Aber ich fasse sowieso lieber den satt laufenden Regler auf der Front an und spüre die Wärme des Verstärkers. Kabel umgesteckt, das gleiche Stück in Startposition und ich bin gespannt.
Tonal sind beide Geräte sehr ähnlich, aber dennoch fällt sofort bei den ersten Takten ein Aura und Stimmung auf, die der M6 500i noch nicht einmal im Ansatz ausgestrahlt hat. Jeder Ton hat etwas Selbstverständliches, als ob er haargenau so und nicht anders zu klingen hat. Dabei ist alles von der notwendigen Luft umgeben, nichts klingt eingeengt oder nach Konserve. So hat Musik hören etwas Magisches und berührt mich emotional. Es verführt zum mehr und mehr hören, nicht mehr aufhören wollen nach neuen Stücken zu suchen. Wo der M6 500i also nur korrekt gespielt hat, verführt und verzaubert einen der AMS 35i. Für mich ist damit wieder einmal mehr bewiesen, dass die nackten Verzerrungs- und Leistungswerte nur bedingt etwas darüber aussagen, welches Gerät gut klingt und welches nicht. Ohne gute Meßwerte geht es nicht, sie können ein Indiz für sauberen Klang sein. Aber ob die Magie und Emotion aus der Musik überspringt, verraten sie einem nicht. Wenn ich den Klang schon auf ein technisches Indiz zurückführen sollte, dann würde ich die große Bandbreite von 50kHz sowie den Class-A Betrieb dafür verantwortlich machen. Zumindest kligt der AMS 35i für mich viel näher an der Art eines sehr guten und breitbandigen Röhrenvollverstärkers in Class-A, als ein transitorisierter Leistungsklotz.
Selten findet man einen Hersteller, der zwar konsequent seine Philosophie umsetzt und Verstärker ohne Kompromisse baut, aber trotzdem zwei so unterschiedliche Verstärker im Programm hat. Ein Widerspruch? Nein, denn sie sind für unterschiedliche Einsatzzwecke gemacht.
Technische Daten finden sich auf der Website von Musical Fidelity: M6 500i AMS 35i