Ayon Spark III und CD-1sc – Hörbericht

Nachdem ich ohne Druck Zeit hatte (besten Dank an Frank Urban), die beiden Ayons in Ruhe in verschiedenen Konfigurationen zu hören, sollte ich wohl auch davon berichten. Wobei mir das nicht ganz so leicht fällt wie gehofft, da es sehr viele Kombinationsmöglichkeiten und Einstellungen gibt und der Spark III frisch und uneingespielt aus dem Karton kam.
Zuerst habe ich mir natürlich die Kobination aus CD-1sc und Spark III vorgenommen und an verschiedenen Lautsprechern gehört. Der erste Durchgang mit symmetrischer Verkabelung zwischen CD und Verstärker und den Triangle Magellan Cello war schon vielversprechend. Der Unterschied zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verkabelung viel geringer aus als erwartet, ist aber wahrnehmbar. Vom Antritt her kommt mir der Spark III wesentlich leistungsstärker vor, als er ist. Aber spätestens bei höheren Pegeln kommt er schlagartig im Hochtonbereich ins Clipping, wenn z.B. eine Posune richtig loslegt. Der Wirkungsgrad der Lautsprecher sollte also schon passend sein, oder der Pegel mit dem man hört nicht so exzessiv (wie ich es manchmal treibe). Bis zu normal erträglichen Lautstärken benimmt sich der Verstärker ja auch prima.

Ayon Spark III Röhrenvollverstärker
Ayon Spark III Röhrenvollverstärker

Wer beim Anblick der Röhren und dem blitzenden Chrom auf einen schön weich spielenden Schmuseverstärker gehofft hat wird wohl enttäuscht werden. Der Spark spielt eher röhrenuntypisch, nämlich blitzblank aufgeräumt mit einem knackigen Bass und eher brillianten Höhen. Oder ist das der CD-1sc? Also zum Vergleich den Meridian sooloos angeschlossen… und große Augen gemacht: der CD-1sc schafft es bei einigen Scheiben sogar, dem sooloos den Rang ab zu laufen. aber komischerweise nur bei ein paar CDs und nach einer größeren im Vergleich gehörten Auswahl ist die Welt wieder in Ordnung für mich und sooloos überlegen. Es scheint so, als ob der Ayon CD ein klitzekleines bisschen dazu gibt, das bei manchen CDs den gewissen Pepp gibt, der einem im Original vielleicht fehlt. Was im Vergleich zu anderen Quellen auch auffällt ist eine leichte Tendenz zu lockerer Führung im Bassbereich des CD-1sc, ein Meridian G08.2 z.B. spielt da kontrollierter und sauberer.

Um den Eigenschaften der beiden Ayons weiter auf den Zahn zu fühlen habe ich den Spark III gegen den Audiomat Aria getauscht und den CD-1sc weiterhin als Quelle genutzt. Auch in diesem Vergleich zeigt sich die Breitbandigkeit des Spark, der Aria spielt deutlich mehr aus den Stimmlagen heraus und haut weder oben noch unten im Frequenzbereich so zu wie der Spark III, wodurch die gesamte Darstellung wesentlich geschlossener wirkt. Aber für manchen eben auch ohne den entsprechenden Schmiss – wie immer reine Geschmacksache. An einer Wilson Benesch Curve zeigt sich übrigens das gleiche Bild, es lag also nicht an der Kombination mit der Triangle Cello.

Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player
Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player

So, und was kann ich noch mit den Ayons anstellen, ausser sie an ein Horn von Odeon zu hängen? Richtig, den CD-1sc mit seiner regelbaren Lautstärke direkt an die frisch eingetroffenen Aktivlautsprecher ATC SCM 50A SL Tower FF (was ein Namensungetüm) hängen.
Die Regelung der Lautstärke ist feinfühlig genug, der Pegel in der „low“ Einstellung völlig ausreichend. Wer eine puristische Kombination sucht kann hier getrost auf einen Vorverstärker verzichten, die Lautstärke lässt sich sowohl vom CD-1sc aus per Tipptasten als auch von der Fernbedienung aus regeln. Für mich wäre ein Drehknopf natürlich schöner, aber die Tasten tun’s auch.
Eine Quelle digital an den CD-1sc anschliessen geht ja auch noch, aber darauf habe ich jetzt verzichtet.

Fazit: wer eine knackig-frische Röhrenkombi mit sehr guter Verarbeitung und mehr als kompletter Ausstattung sucht, für den sind die beiden Geräte goldrichtig. Und auf absolutem Top-Niveau bewegen sich beide Geräte, wobei ich den CD-Player noch einen Tick höher bewerten würde als den Verstärker.

Nachtrag: mittlerweile befindet sich anstatt des Spark ein Spirit III in der Vorführung, der sich meiner Meinung nach noch besser schlägt.

Restek Epos, Editor und Extract: Teamwork

Nachdem im einen Hörraum nun die Röhre dominiert, habe ich im anderen Hörraum eine komplette Kette von Restek aufgebaut. Als Quelle vom der CD-Player Epos zum Einsatz. Mit symmetrischem Ausgang, regelbarer Lautstärke und als Toplader drängt sich der Vergleich mit dem Ayon CD-1sc förmlich auf, aber das muss noch warten. Vom Epos übernimmt der vollsymmetrisch aufgebaute Vorverstärker Editor das Signal und reicht es an die Mono-Endverstärker Extract weiter. Klingt eigentlich ganz einfach, wenn da nicht ein paar Hürden zu nehmen wären, bevor es ans vergnügliche Hören gehen kann.

Restek Epos CD-Player
Restek Epos CD-Player
Restek Editor Vorverstärker
Restek Editor Vorverstärker
Restek Extract Mono-Endstufe
Restek Extract Mono-Endstufe
Restek Epos, Editor und Extract an Wilson Benesch Curve
Restek Epos, Editor und Extract an Wilson Benesch Curve

Als erstes wäre da mal die Besonderheit, dass der CD-Spieler und auch die Endstufen normale XLR-Buchsen haben, aber der Vorverstärker aus Platz Gründen nur Mni-XLR. Also kann ich meine bekannten XLR-Kabel gleich in der Kiste lassen und muss die vom Vertrieb mitgelieferten XLR–>miniXLR und miniXLR–>XLR Kabel benutzen.
Ist alles ordentlich verkabelt, stellt sich gleich die nächste Herausforderung: Menüsteuerung! Was für Optionen sich nach dem Druck auf den großen runden Einstellknopf des Epos und des Editor ergeben, ist beinahe endlos. Ich zähle lieber nicht alle Optionen hier auf, das sprengt sonst meinen Blog. Das gemeine ist aber, dass sich neben der ganzen Vielfalt an Einstellmöglichkeiten sowohl beim CD-Player als auch bei der Vorstufe die Lautstärkeregelung ein oder aus schalten lässt. Dazu noch bei der Vorstufe für jeden Eingang separat. Und natürlich lassen sich die Eingänge auch zu Pre- oder Tape-Ausgängen umkonfigurieren. Merken Sie was? Bis da überhaupt ein Signal an der Endstufe ankommt muss schon einiges überprüft und eingestellt werden. Und wenn dann auf einem Eingang aus Versehen die Lautstärkeregelung ausgeschaltet ist – und beim CD-Player natürlich das gleiche – haben wir vollen Pegel am Lautsprecher anliegen. Wohl dem, dessen Lautsprecher vor der brachialen Leistung der Extract-Monos nicht aufgibt. Aber was wäre das Hobby HiFi ohne solche Herausforderungen? Eben, lange nicht mehr so spannend.

Zum Vergleich mit der Restek-Kette habe ich mir die beiden Moon ins gleiche Rack gestellt und bin gespannt, wie das ausgeht.

[tbc]

Ayon Spark III und CD-1sc

Damit es mir nicht langweilig wird und ich immer den aktuellen Überblick behalte, gibt es mal wieder was zum Testen: von Ayon stehen der neue Spark III Vollverstärker und der ebenfalls aktualisierte CD-1sc bei mir im Rack und spielen sich warm.

Ayon Spark III Röhrenvollverstärker
Ayon Spark III Röhrenvollverstärker
Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player
Ayon CD-1sc Röhren-CD-Player

Die Ausstattung und Machart sind für das Geld schon rekordverdächtig. Vorallem vor dem Hintergrund, dass auf der Rückseite der Geräte stolz ein „Made in Austria“ prangt. Ich frage mich nur, warum ausgerechnet das aufgeklebt ist und nicht wie der Rest eingraviert. Egal, ich mache den Aufkleber nicht ab um darunter nachzuschauen, was da sonst noch stehen könnte – oder auch nicht. Darf ich lieber mal die Liste der Besonderheiten aufzählen? Fangen wir mal beim CD-1sc an: eine Röhrenausgangsstufe und ein Gehäuse wie ein Panzerschrank sind eine Sache, aber dass er als einer der wenigen CD-Player am Markt eine regelbare Lautstärke hat, die auch per Fernbedienung geht, umgeschaltet werden kann für normalen und „Amp direct“-Betrieb, oder auch auf fix gestellt mit einem Vollverstärker dahinter, ist schon bemerkenswert. Und dann wären da auch noch die digitalen Eingänge, mit denen man den CD-Player als Wandler gebrauchen kann (TOSlink, Coax und USB), der digitale Ausgang und die analogen XLR-Ausgänge. Ach ja, und natürlich lääst sich der Ausgangspegel auch noch zwischen low und high umschalten. Da fällt einem so eine kleine Spielerei wie die Kontolllampe für die korrekte Netzphase kaum noch ins Auge.
Bedingt durch sein panzerschrankartiges Äusseres und die Tatsache, dass zum Füttern mit CDs der Deckel des Topladers abgenommen werden muss lässt er sich nicht mehr so einfach in ein Fach des Racks zwängen sondern will oben drauf untergebracht werden.

Beim Vollverstärker Spark III sieht es mit der Komplettausstattung ähnlich aus: Gehäuse = Panzerschrank, Lämpchen für die Netzphase auf der Rückseite, ein XLR-Eingang, drei weitere Eingänge mit Cicnh/RCA-Buchsen, ein Pre-Out und ein Direct-In. Das gibt noch alles keine Rätsel auf, aber was verbirgt sich hinter dem Knöpfchen mit der Aufschrift „Bias Setup“ wohl? Richtig, ein manueller Auto-Bias! Auto-manuell? Moment, was soll denn das sein? Was sich die lieben Kollegen aus Österreich da ausgedacht haben ist recht clever und habe ich in der Art noch nirgends sonst gesehen: da ein permanent regelnder Auto-Bias in das Klanggeschehen eingreifen könnte, es aber andererseits recht bequem ist den Bias nicht mit Anzeigegerät und Trimmpoti manuell einstellen zu müssen, wird auf Knopfdruck eine automatische Einstellung des Bias ausgelöst. Ansonsten ist die Bias-Regelung inaktiv und kann somit auch nicht ins Geschehen während der Musikwiedergabe eingreifen. Auch recht ungewöhnlich ist das Abschaltverhalten des Spark III: nach dem Ausschalten mit dem Netzschalter (auf der Rückseite; muss das sein? Der CD-1sc hat den Neztschalter doch auch recht praktisch vorne unter dem Gerät…) geht der Verstärker nämlich nicht sofort aus, sondern fährt erst mal herunter (ein getarnter Röhrencomputer?) und ermittelt die richtige Bias-einstellung für das nächste Einschalten – sofern der Spark III für mehr als 45 Minuten in Betrieb war. Ganz schön clever, gell?
Wenn Materialeinsatz plus clevere Lösungen zu einem moderaten Preis schon ein perfektes Gerät machen, dann brauche ich ihn mir eigentlich garnicht mehr anhören – mache ich aber natürlich erst recht gespannt, weil das klangliche Ergebnis immer noch das entschiedende Kriterium ist. Für mich zumindest. Und zum Vergleich habe ich mir den Audiomat Aria ins gleiche Rack gewuchtet. Ebenso komplett in Röhrentechnik, Manufakturarbeit aus Frankreich, aber ohne die Features und Spielereien des Ayon. Zwischen den Beiden gibt es noch einen weiteren Unterschied: während Ayon beim Spark III auf 6C33 Doppeltrioden-Endröhren in paralell single-ended Konfiguration setzt, wird bei Audiomat ganz klassisch ein Paar EL34 in push-pull eingesetzt. Der Leistungsunterschied ist vorhanden, aber nicht gravierend und bei beiden Verstärkern kommt die gleiche Last in Form der Triangle Magellan Cello zum Einsatz. Damit sollten beide keine Probleme haben.

Wer mit anhören möchte, wie das Ganze nun spielt: bitte kurz melden!

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Rega Isis Valve und Osiris, Teil 2

Nachdem ich jetzt eine Weile mit den beiden großen Regas spielen durfte, hat sich mein Bild von Rega etwas gewandelt.
Bisher waren dir britischen Produkte für mich preiswerte, schön musikalische und puristisch gemachte Produkte mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Bisweilen gar spartanisch und ein wenig schrullig mit ihren Kunststofffronten bei den preiswerteren Geräten. Dass Rega aber auch absolute Top-Geräte mit der entpsrechenden Verarbeitung und äusseren Erscheinung bauen kann, und dabei auch klanglich noch eins oben drauf setzt haben sie mir jetzt mit dem Isis Valve und dem Osiris bewiesen.

Rega Isis von oben
Rega Isis von oben

Der Isis Valve kommt zu einer Zeit auf den Markt, in der die meisten Leute nur noch von Musik-Servern und Streaming reden, die CD schon fast als aussterbendes Medium angesehen wird. Und was macht Rega? Bringt einen großen CD-Player auf den Markt, der nicht Streamen kann, keine Netzwerkbuchse hat und nur ganz normale CDs abspielt. Zu allem Überfluss auch noch mit einer Röhrenausgangsstufe, wobei man bei Rega bisher noch in keinem Gerät Röhren zu sehen bekam.

Formal ist der Isis Valve regatypisch geblieben. Mittig angeordnet gibt es die manuell zu bedienende Abdeckung des CD-Laufwerks in Raumschiff-Enterprise-Optik, nur die notwendigsten Bedienelemente auf der Front und den ganzen Rest an Bedienmöglichkeiten auf der mit unzähligen Knöpfen ausgestatteten Fernbedienung. Was aber garnicht typisch für Rega ist, ist die Materialschlacht beim Gehäuse. Mit seinen mehr als zentimeterdicken Gehäuseplatten aus Aluminium und der aus dem Vollen gearbeiteten Fernbedienung hat er nichts mehr von dem spartanischen eines Apollo oder Saturn an sich.
Ob das massive Gehäuse zum besseren Klang so notwendig gewesen wäre? Ich weiss es nicht, aber der Isis Valve klingt klasse! Nicht so quirlig oder vielleicht etwas vordergründig, wie ich es erwartet hätte, sondern eher gediegen und ein wenig zurückhaltend, aber mit einem schön musikalischen Fluss und schönen Klangfarben ohne Schönfärberei. Er schafft es gleichzeitig luftig und trotzdem farbig zu klingen, was den meisten anderen Geräten nur entweder oder gelingt. Die Umschaltung der verschiedenen Filter auf der Rückseite hätte man sich meiner Meinung nach sparen können, bleibt der Schalter soch immer in der gleichen Stellung.

Die beiden einzigen Dinge, die man für meinen Geschmack hätte besser machen können, sind der zu eng tolerierte Spalt zwischen Gehäuse und Ein/Aus-Schalter (wenn der Isis warm ist, geht der Schalter kaum noch raus) und die recht staubempfindliche Oberfläche des seidig matten Aluminiums. Ansonsten: ein super tolles Gerät, der grpße Rega CD-Player!

Rega Osiris von vorne
Rega Osiris von vorne

Und was ist mit dem passenden Vollverstärker, dem Osiris?
Hier kommen keine Röhren zum Einsatz, er ist wie die anderen Rega-Verstärker auch ein reiner Transistorverstärker. Im Gegensatz zum Isis finden sich hier rein äusserlich wenige bis keine Gemeinsamkeiten mit den kleineren Rega-Verstärkern. Was sehr schade ist, ein kleinerer und günstigerer Vollverstärker in einem ähnlichen Gewand würde mir gut gefallen.

Was der Osiris hat, das ist Kraft. Die setzt er aber nicht mit dem Holzhammer ein, sondern schön dezent. Fast schon zu dezent, wirkt er zumindest beim ersten Hinhören schon beinahe unscheinbar. Die große Show abzuziehen und mit Zing und Peng zu beeindrucken ist nicht seine Stärke, er ist eher was für die Hörer, die entspannt und in Ruhe ihre Musik geniessen wollen. Selbst mit einem mächtig nach vorne spielenden Lautsprecher wie der Triangle Magellan Cello geht der Osiris nicht so ab, wie sich das mancher Freund von Rock- und anderer sehr präsenter Musik wünschen würde. Wer aber einen Gentleman-Verstärker mit typisch britischen Eigenschaften wie Zurückhaltung, Genauigkeit und Gefühl für Musikalität sucht, der wird mit dem Osiris mit Sicherheit einen Volltreffer landen.

Zu der Kombination Rega Isis Valve und Osiris kann ich nur festhalten, dass sie aus meiner Sicht das Geld wert sind, das dafür aufgerufen wird, eine faszinierende und sehr musikalische Anlage ohne jeden Schnickschnack und mit Langzeitqualitäten darstellt. Die Beiden würden auch noch gut in meine Bibliothek passen, dann könnte ich ihre musikalische Darbietung abends mit einem Glas Single Malt in der Hand goutieren. Schade, dass man nicht Alles haben kann.

14.+15.01.2011: Audiomat und VPI Vorführung

Am Freitag, 14.01.2011 und Samstag, 15.01.2011 führen wir Ihnen Neuheíten von Audiomat und VPI vor.

Herr Rischmüller ist auch schon eingetroffen, das Setup steht und wir freuen uns auf Sie!

Arnd Rischmüller von H.E.A.R. vor Audiomat-Setup
Arnd Rischmüller von H.E.A.R. vor Audiomat-Setup

Echte Manufaktur-Produkte aus Frankreich.
Neben den etablierten und bekannten Röhrenvollverstärkern mit ihren zahlreichen Auszeichnungen in der Fachpresse sowie den herausragenden Phonovorstufen und D/A-Wandlern in Transistortechnik gibt es ganz neu auch das passende CD-Laufwerk „CD1 Drive“ von den Brüdern Clarisse.

Ich möchte Ihnen, zusammen mit Herrn Arnd Rischmüller vom deutschen Audiomat-Vertrieb, die komplette Produktpalette von Audiomat präsentieren und Ihnen näher bringen, was die Geräte aus Frankreich so besonders macht.

In Manufakturarbeit hergestellte Produkte zu einem bezahlbaren Preis sind heute absolut rar geworden. Warum lohnt es sich, sich mit solchen Pretiosen näher zu beschäftigen? Finden und Hören Sie es selbst heraus.

Neuer Tonabnehmer VPI Zephyr
Speziell für VPI gefertigt und auf die Tonarme von VPI abgestimmt gibt es den aussergewöhnlichen Tonabnehmer VPI Zephyr. Gefertigt wird er von Peter Ledermann bei Soundsmith.

Die Vorführungen finden im stündlichen Rhythmus zu folgenden Uhrzeiten statt:

Freitag: 16:00, 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr
Samstag: 11:00, 12:00, 13:00 und 14:00 Uhr

Wie immer bitte ich um eine kurze Anmeldung mit Terminangabe, da die Plätze nur begrenzt sind .

Ich freue mich auf Ihr Kommen, gerne auch mit eigenem Musikmaterial in Form von CD oder LP.

### UPDATE ###

Hier wartet schon eine Menge Arbeit auf mich in Form von Audiomat Opus, Recital, Opera, CD Drive, Tempo3, Phono 2 und Phono 1.6:

Audiomaten bereit zum Aufbauen
Audiomaten bereit zum Aufbauen
Audiomat Opera Röhrenvollverstärker
Audiomat Opera Röhrenvollverstärker
Audiomat Aria Röhrenvollverstärker
Audiomat Aria Röhrenvollverstärker
Audiomat Aria von innen
Audiomat Aria von innen
VPI Zephyr Tonabnehmer
VPI Zephyr Tonabnehmer

Rega Isis und Osiris, Teil 1

Die großen Rega Vollverstärker und CD-Player sind bei mir eingetroffen, der Isis sogar in der Röhren-Version. Da bei solchen Geräten schon das Auspacken eine Freude ist und es noch eine Weile dauern kann, bis ich etwas über den Klang zu berichten habe, gibt es hier vorab die „Auspackstory“ als Bildgeschichte. Viel Spaß 🙂

Rega Isis und Osiris: Holz im Karton.
Ohne Schraubenzieher und etwas Geduld geht hier nichts. Dafür dürfte den über 25kg schweren Geräten auf dem Transportweg auch so gut wie nichts passieren können.

Rega Isis und Osiris: Holz im Karton
Rega Isis und Osiris: Holz im Karton

Rega Isis und Osiris: nobel verpackt.
Nachdem die vielen Schrauben und der Deckel entfernt ist, bietet sich ein für Rega eher untypisches Bild: sogar die Innenverpackung hat ein Rega-Logo „eingraviert“. Ganz schön nobel.

Rega Isis und Osiris: nobel verpackt
Rega Isis und Osiris: nobel verpackt

Rega Isis: Protokoll abgehakt.
Ein wirklich nettes Detail, aber mal ehrlich: wer wird je ein Abnahmeprotokoll in seiner Kiste finden, bei dem ein Haken im grünen Bereich fehlt? 😉 Und eine ordentliche Endkontrolle versteht sich in dieser Geräteklasse sowieso von selbst. aber schön ist es trotzdem, so einen Beleg der Kontrolle zu haben.

Rega Isis: Protokoll abgehakt
Rega Isis: Protokoll abgehakt

Rega Isis: Schatzkiste geöffnet.
Das komplette Zubehörprogramm: vom Netzkabel bis zum Cinchkabel und Fernbedienung alles an Bord. Auch Handschuhe (zum Auspacken) fehlen nicht. Wegen mir könnten sie die Kabel weglassen… wobei, erstmal anhören 🙂 Aber am Ende wird es wohl doch wieder Nordost oder einer der anderen bekannten Verbinder werden.

Rega Isis: Schatzkiste geöffnet
Rega Isis: Schatzkiste geöffnet

Rega Isis in 100% ägyptischer Baumwolle.
Stimmig bis ins letzte Detail 🙂

Rega Isis in 100% ägyptischer Baumwolle
Rega Isis in 100% ägyptischer Baumwolle

Rega Isis von oben.
Schön zu sehen: die Röhren auf der rechten Seite. Und trotz Panzerschrankverarbeitung und Tresoroptik, mit der Raumschiff-Enterprise-Klappe über dem CD-Fach bleibt es unverkennbar ein Rega CD-Player.

Rega Isis von oben
Rega Isis von oben

Rega Isis offen.
ein fast schon vertrauter Anblick, wie man ihn von den bisherigen Rega-CD-Playern gewohnt ist. Nur viel massiver. Für absolute Präzisionsfanatiker dürfte sich aber selbst an den ansonsten extrem hochwertig gemachten Top-geräten von Rega noch etwas zum Bemängeln finden. So ist die Kante der CD-Klappe nicht perfekt glatt rundherum… aber wen das stört, der ist womöglich bei den japanischen Kollegen von Accuphase und Esoteric besser aufgehoben.

Rega Isis offen
Rega Isis offen

Rega Isis von vorne.
Feiste Verarbeitung (das sieht nicht nur so dick aus, das ist auch so. Vollmaterial.) und wirklich auf das wesentliche reduzierte Bedienelemente.

Rega Isis von vorne
Rega Isis von vorne

Rega Osiris Rückansicht / Anschlüsse.
Der Verstärkerkollege hat alles was man braucht auf der Rückseite, keinen Netzschalter (prima, endlich mal nicht hinten ausschalten wie bei so vielen anderen Geräten) und ein paar symmetrischer Eingänge.

Rega Osiris Rückansicht / Anschlüsse
Rega Osiris Rückansicht / Anschlüsse

Rega Osiris von vorne.
Viel mehr kann man wohl nicht mehr weglassen. Hat schon jemand den Ein/Aus-Schalter entdeckt?

Rega Osiris von vorne
Rega Osiris von vorne

Rega Osiris von vorne.
Aufgeräumt, schlicht, massiv und edel.

Rega Osiris von vorne
Rega Osiris von vorne

Rega Isis und Osiris nebeneinander.
Der CD-Player ist etwas niedriger als der Verstärker, nebeneinander sieht der Isis damit gar nicht mehr so fett aus sondern schon fast zierlich.

Rega Isis und Osiris nebeneinander
Rega Isis und Osiris nebeneinander

Rega Isis und Osiris nebeneinander.
Eine wirklich feine und reduzierte Anlage, die sich auch sehen lassen kann.

Rega Isis und Osiris nebeneinander
Rega Isis und Osiris nebeneinander

Moon 950D und 600i.
Die Kollegen aus Kanada wirken gegen die Regas schon fast überladen. Aber auch sie geben eine feine kleine Anlage ab, die man wohl nicht zu verstecken braucht.

Moon 950D und 600i
Moon 950D und 600i

Rega Isis und Osiris an ihrem Arbeitsplatz.
Schliesslich entscheidet ja weniger die Optik und Anzahl der Knöpfe auf der front, ob die Geräte taugen oder nicht. Also ran an den Strom und aufwärmen, um sich mit den Besten der Besten zu messen. Da der Vollverstärker aber nagelneu ist, muss er wohl erstmal eine ganze Weile einepielen, bevor ich ernsthaft ein Ohr auf ihn werfe. Den Netzschalter habe ich übrigens mittlerweile gefunden 🙂

Rega Isis und Osiris an ihrem Arbeitsplatz
Rega Isis und Osiris an ihrem Arbeitsplatz

Weiter zum 2. Teil geht es hier.

Event: 08.+09.10.2010 MOON Evolution Serie

Am Freitag, 08.10.2010 und Samstag, 09.10.2010 zeigen wir Ihnen die Moon Evolution Serie.

Vorführungen
Freitag: 15:00, 16:00, 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr
Samstag: 11:00, 12:00, 13:00 und 14:00 Uhr

Um Voranmeldung per Mail oder unter Telefon 07121 321332 wird gebeten.

Antonio Minore vom deutschen Vertrieb der Moon-Geräte zeigt Ihnen in verschiedenen Kombinationen und Vergleichen, was die Geräte der Moon-Evolution Serie so besonders macht. Die Vollverstärker 600i / 700i im Zusammenspiel mit dem 750D CD-Laufwerk/Wandler stehen bereit, von Ihnen gehört zu werden.

Für mich persönlich sind die Geräte aus Kanada ein absolutes Highlight in der Hi-Fi-Landschaft, ich würde mich deshalb freuen, Sie mit meiner Begeisterung ein wenig anstecken zu dürfen.

Moon 750D und 600i
Moon 750D und 600i

Nachlese: Bilder von der Vorführung

MOON Vorführung mit Antonio Minore
MOON Vorführung mit Antonio Minore

MOON Vorführung mit Antonio Minore
MOON Vorführung mit Antonio Minore

MOON Vorführung: 600i und 750D
MOON Vorführung: 600i und 750D

Block CD-Player C-100 – gehört und verglichen

Die deutschen CD-Player und Verstärker von Block aus China (nein, die chinesischen Geräte vom deutschen Hersteller Block; oder wie schreibt man das jetzt? Egal, zumindest von einer deutschen Firma verkauft und in China hergestellt, es weiss ja jeder was ich meine, oder?!) durften ja einige Zeit bei mir im Schaufenster am Netz nuckeln und haben auch schon einige Stunden fröhlich vor sich hin musiziert, da ist es an der Zeit, Ihnen endlich genauer Gehör zu schenken und über das gehörte und empfundene zu berichten.

Block C-100 CD-Player
Block C-100 CD-Player

Da ich die Qualitäten der beiden Geräte, genauer des CD-Spielers C-100 und des Verstärkers V-100, nicht nur im Duett beurteilen wollte, sondern über die Einzelqualitäten bescheid wissen will, habe ich Sie auch einzeln angehört und mit Ihnen jeweils nur eine vorhandene Komponente in einer Anlage ersetzt.

Als erstes habe ich den CD-Player C-100 mit den bewährten Audioquest Columbia an den Rega Elicit angeschlossen. Als Netzkabel kam ein Quantum QRT Power Cord zum Einsatz. Der Rega Elicit wiederum ist mit dem passenden Audioquest LS-Kabel an Triangle’s Magellan Duetto angeschlossen, als Netzkabel kommt am Rega ein Shiva von Nordost zum Einsatz. So sollte der Block-CD optimale Einsatzbedingungen haben um zu zeigen, was er kann. Jetzt meckern Sie bitte nicht, dass allein das NF-Kabel vom CD zum Verstärker mehr kostet als der ganze CD-Spieler, vom Netzkabel wollen wir ja garnicht reden. Aber ich wollte das Ergebnis ja auch nicht gleich von vornherein reduzieren, indem ich nicht meine gewohnten guten Kabel benutze.

Was fällt mir als erstes positiv auf? Richtig, bei einem CD-Spieler für 349 Euro kann man das Netzkabel mit Kaltgerätestecker einstecken, es ist nicht fest verbunden und auch keine dünne Strippe mit Eurostecker. Das ist meines Wissens in dieser Preisklasse wirklich selten. Und ein Blick auf die Netzbuchse zeigt auch 3 Kontakte, also nicht die oft verbreitete Lösung mit Kaltgerätestecker und fehlendem Schutzleiteranschluss. Soweit so gut, ob Sie da jetzt wie ich ein teures Netzkabel oder die Funktionsprüfungsstrippe aus dem Lieferumfang einstecken bleibt Ihnen überlassen und kann ja jederzeit geändert werden.
Der Netzschalter, mit dem man den CD-Player komplett vom Netz trennen kann befindet sich direkt neben der Netzbuchse auf der Rückseite, man kommt aber auch von vorne noch gut dran, wenn das Gerät nicht gerade in einen Schrank gequetscht wird ohne Luft drumherum.

Das Gehäuse ist ja extrem aufwendig und massiv verarbeitet, das dürfte hinlänglich bekannt sein. Ein Fehler ist es ja nicht, wenn für mechanische Ruhe gesorgt wird, aber ein Garant für guten Klang oder ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis ist es nicht zwingend. Die verstellbaren (!) Aluminium-Füße sind praktisch, da mein Gerät zumindest nicht absolut gerade ist und so kann ich den fehlenden Millimeter ausgleichen und er steht wackelfrei. Ansonsten ist das Gerät schwer, mit ordentlicher Oberfläche, nettem Display und ungewöhnlicher Anordnung der Bedienknöpfe ausgestattet. Bis auf den etwas legeren Aufdruck (bei mir sitzt er nicht ganz gerade) könnte das Drumherum auch gut in der 1000-Euro-Klasse durchgehen.

Aber wie KLINGT er denn nun? Also erstmal: Obacht mit der Netzphase. Die ist nämlich anscheinend nicht bei allen Block-Geräten gleich, sprich man darf sich nicht auf die Normung verlassen, und ist klanglich nicht ganz irrelevant. Mit der richtigen Netzphase und den oben beschriebenen Kabeln spielt er wirklich recht ordentlich, um nicht zu sagen überraschend gut. Ich hätte nicht erwartet, dass man um so wenig Geld ein Gerät bauen kann, das zum einen eine richtige Material-Orgie feiert und dazu noch mehr als annehmbar klingt. Mit einem CD-Player für das doppelte Geld kann man das klangliche Ergebnis nicht vergleichen, da fehlt es an Offenheit und Durchzeichnung im Bassbereich. Aber er klingt nicht nervig, hat eine tonal ausgewogene Stimmwiedergabe, zeigt einem schon eine räumliche Darstellung (wenn die Aufnahme es zulässt) und macht am Geld gemessen enorm Spass beim Hören.

Für mich ist er ein klasse Gerät, um die Mehrheit der Käufer von billigen Blechkisten der Massenhersteller rüber zu holen ins Lager der audiophilen Kleinserienhersteller. Es ist ein Gerät, an das man mit einer anderen Einstellung herangehen kann als an einen Dünnblechkasten mit Plastikfront, überladener Ausstattung und mager-dünnem Klang. Von einem solchen Gerät gelingt vielleicht dem einen oder anderen auch der Aufstieg in klanglich höhere Gefielde. Und man kann prima zeigen, was das Zubehör alles am Klang ausmacht (Netzkabel, Verbindungskabel).

Von mir gibt es daher eine Empfehlung: für 349 Euro kann man kaum einen besseren CD-Spieler kaufen.

[weiter zum Vollverstärker V-100]

Block – deutsches HiFi aus China

Nachdem in der letzten Zeit die Geräte von Block aus Oldenburg zum einen sehr gute Tests bekommen haben und zum anderen extrem kontrovers in verschiedenen Foren diskutiert wurden, bin ich natürlich auch neugierig geworden. Beim Besuch des Aussendienstes bei mir im Laden habe ich mir die Story zum Ziel der Firma Block angehört, als neuer deutscher Hersteller aufzutreten etc. pp., mir ein Gerät (den Verstärker V-100) von aussen und innen angeschaut und auch kurz angehört.

Block V-100 Vollverstärker
Block V-100 Vollverstärker

Ob die Geräte wirklich in Deutschland entworfen oder entwickelt werden lassen wir mal dahingestellt, ob die (End-)Fertigung in absehbarer Zeit nach Deutschland kommt auch. Aber nachdem mittlerweile auch sehr teure und als hochwertig geltende Gerätschaften aus chinesischer Fertigung kommen kann man es einem sehr preiswerten Gerät wie dem V-100 nicht wirklich zum Vorwurf machen, dass es in China entsteht. Für mich viel interessanter ist, ob die Geräte von der klanglichen Seite und der Zuverlässigkeit her mehr hergeben als andere günstige Geräte. Bei einigen sehr gut angesehenen Großserienherstellern wurde ich in den letzten Jahren diesbezüglich herb enttäuscht. Umso kritischer beobachte ich, ob die Produktqualität konstant ist, wie hoch die Ausfallquote ist und vorallem: wie wird im Falle eines Defektes von Seiten des Herstellers reagiert.

Wenn das alles passt, dann darf ein Verstärker für rund 500 Euro, der durch den deutschen „Hersteller“ auch Geld im Land lässt, ruhig aus China kommen. Oder nicht? Wem das nicht gefällt, für den habe ich ja auch noch Alternativen aus England und der Tschechischen Republik im Programm.

Sind wir also gespannt, wie sich die Block-Geräte im Alltag bei mir bewähren und wie die Kunden darauf reagieren.

Block C-100 CD-Player
Block C-100 CD-Player

Im Moment (06/2010) nicht lieferbar, aber interessant: das Internetradio IR-100, das wohl auch als Streaming-Client funktioniert. Da bin ich gespannt!

Block IR-100 Internetradio
Block IR-100 Internetradio

[zum Hörbericht des C-100]

[zum Hörbericht des V-100]

Moon 750D & 600i – Höreindrücke

Nachdem mich die kleineren Moon Vollverstärker i3.3 und CD3.3 schon begeistert haben, war ich natürlich sehr gespannt und auch kritisch eingestellt, was die großen Geräte zu bieten haben.
Der 750D wird nicht als CD-Spieler, sondern als DAC mit eingebautem Laufwerk bezeichnet, was nicht von ungefähr kommt. Der 32bit-Wandler hat 4 Eingänge und lässt sich völlig unabhängig vom Laufwerk steuern und nutzen. Was sich also anbietet ist, den 750D gleich mit dem sooloos-System zu verbinden und zu schauen, was er aus der von der Festplatte in voller Auflösung gelieferten Musik macht. In der Kombination sooloos + Moon 750D + Moon 600i als Verstärker und Triangle Quatuor als Lautsprecher bleibt einem fast die Spucke weg. Von wegen technisch und digital, was der Moon DAC da an Musik fabriziert ist auf den Punkt! Rhythmisch aller erste Güte, tonal ohne einen Ausrutscher, räumlich schön differenziert und abgegrenzt, ohne analytisch oder künstlich zu wirken. Die gesamte Darbietung hat Schwung und Fluss, ist im besten Sinne sowohl musikalisch als auch neutral.

Moon 750D und 600i
Moon 750D und 600i

In der Kombination Moon 750D und 600i habe ich übrigens eine symmetrische Verbindung genommen, da beide Geräte symmetrische Ein- respektive Ausgänge haben. Um zu sehen, wer jetzt an der tollen Performance den größten Anteil hat, habe ich den 750D mit dem Audiomat Opera und Wilson Benesch A.C.T. im anderen Hörraum angeschlossen und siehe da, auch hier ein Ergebnis, wie ich es selten gehört habe. Im Vergleich zwischen Moon 600i und Audiomat Opera stellt sich heraus, dass der Moon zwar mit mehr Leistung und Kontrolle auftrumpfen kann, aber nicht den Fluss und die Offenheit des Opera mitbringt. Hier haben wir eine echte Geschmacksentscheidung, letztendlich spielen beide auf gleich hohem Niveau.

Nun aber zum eingebauten Laufwerk des Moon 750D: ist es nur ein Alibi-Laufwerk und der 750D eigentlich als Wandler zu benutzen oder sollte man ihn eher als CD-Spieler sehen? Meine Überraschung war groß, als ich CD vom internen Laufwerk mit der gleichen CD von Festplatte verglichen habe: mit dem internen Laufwerk des Moon klingt es sogar noch eine Spur mehr auf den Punkt als von der Festplatte. Alle Achtung, da haben die Kanadier also nicht nur einen hervorragenden Wandler sondern auch gleich einen CD-Spieler abgeliefert, der für mich zur Referenz gehört. Übrigens seit dem Meridian G08.2 der erste „richtige“ Fortschritt für mich.

Zum Thema symmetrischer oder asymmetrischer Anschluss beim Moon 750D kann ich nur sagen, dass der Unterschied tendenziell eher gering ist und der Klang im asymmetrischen betrieb mit Cinch-Leitungen nichts verliert, also nicht nur eine Empfehlung für Verstärker mit symmetrischem XLR-Eingang, sondern universell an allen Verstärkern eine sehr sehr gute Quelle!

Für mich persönlich ist das Thema CD-Spieler mit dem Moon 750D ersteinmal abgeschlossen, ich kenne momentan kein integriertes Gerät, das ihn übertrifft. Punkt.

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