Block – deutsches HiFi aus China

Nachdem in der letzten Zeit die Geräte von Block aus Oldenburg zum einen sehr gute Tests bekommen haben und zum anderen extrem kontrovers in verschiedenen Foren diskutiert wurden, bin ich natürlich auch neugierig geworden. Beim Besuch des Aussendienstes bei mir im Laden habe ich mir die Story zum Ziel der Firma Block angehört, als neuer deutscher Hersteller aufzutreten etc. pp., mir ein Gerät (den Verstärker V-100) von aussen und innen angeschaut und auch kurz angehört.

Block V-100 Vollverstärker
Block V-100 Vollverstärker

Ob die Geräte wirklich in Deutschland entworfen oder entwickelt werden lassen wir mal dahingestellt, ob die (End-)Fertigung in absehbarer Zeit nach Deutschland kommt auch. Aber nachdem mittlerweile auch sehr teure und als hochwertig geltende Gerätschaften aus chinesischer Fertigung kommen kann man es einem sehr preiswerten Gerät wie dem V-100 nicht wirklich zum Vorwurf machen, dass es in China entsteht. Für mich viel interessanter ist, ob die Geräte von der klanglichen Seite und der Zuverlässigkeit her mehr hergeben als andere günstige Geräte. Bei einigen sehr gut angesehenen Großserienherstellern wurde ich in den letzten Jahren diesbezüglich herb enttäuscht. Umso kritischer beobachte ich, ob die Produktqualität konstant ist, wie hoch die Ausfallquote ist und vorallem: wie wird im Falle eines Defektes von Seiten des Herstellers reagiert.

Wenn das alles passt, dann darf ein Verstärker für rund 500 Euro, der durch den deutschen „Hersteller“ auch Geld im Land lässt, ruhig aus China kommen. Oder nicht? Wem das nicht gefällt, für den habe ich ja auch noch Alternativen aus England und der Tschechischen Republik im Programm.

Sind wir also gespannt, wie sich die Block-Geräte im Alltag bei mir bewähren und wie die Kunden darauf reagieren.

Block C-100 CD-Player
Block C-100 CD-Player

Im Moment (06/2010) nicht lieferbar, aber interessant: das Internetradio IR-100, das wohl auch als Streaming-Client funktioniert. Da bin ich gespannt!

Block IR-100 Internetradio
Block IR-100 Internetradio

[zum Hörbericht des C-100]

[zum Hörbericht des V-100]

Update – Audiomat Recital

In der Zwischenzeit habe ich am Audiomat Recital, den ich ja schon so sehr gut fand, ein Update durchgeführt. Das Ergebnis? Ich bin restlos begeistert 🙂
In der Zeit, die ich bis jetzt mit dem Recital in verschiedenen Kombinationen verbracht habe, hat in mir den klitzekleinen Wunsch nach noch einem Tick mehr Auflösung, an Luft um die Instrumente und Musiker herum, aufkommen lassen. Eigentlich war es ja schon verdammt gut, aber genau deswegen, weil alles so auf den Punkt spielt, hat mir genau hier noch etwas gefehlt. Es war ja garnicht viel, nur das letzte Quäntchen an Realismus. Nachdem ich also via Vertrieb mein Leid geklagt hatte, haben die Brüder Clarisse von Audiomat blitzschnell reagiert und eine Abhilfe gefunden. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass durch die letzte Änderung in der Treiberstufe bedingt, die Bandbreite ruhig noch höher sein könnte, wenn sie nicht durch die lokale Gegenkopplung gebremst würde. Also habe ich neue Bauteile für den Gegenkopplungszweig bekommen und diese natürlich umgehend eingebaut. So, und nun habe ich definitiv nichts mehr zu mäkeln – was bei mir wirklich selten ist. Der Recital stellt im Moment das Maß der Dinge in Sachen Röhrenvollverstärker für mich dar und ich kann völlig begeistert und entspannt Musik hören. Entspannt nicht etwa, weil er jetzt so langweilig spielt – ganz im Gegenteil, sondern weil ich weiß, so ist es richtig! Prima Ergebnis und prima Service und Aufmerksamkeit von Audiomat. Einen riesen Dank an den Vertrieb in Hamburg (Arnd Rischmüller, HEAR GmbH) und die Brüder Clarisse in Frankreich (Audiomat).

Audiomat Recital
Audiomat Recital

P.S. Was hat sich technisch getan? Die Bandbreite (obere -3dB Frequenz) wurde von ca. 40kHz auf ca. 55kHz erweitert. That’s it.
P.P.S. Und die Verbesserung hören konnte ich vorallem an den neuen Triangle Cello aus der überarbeiteten Magellan-Serie. Dazu demnächst mehr.

Cabasse Riga und Santorin30 – im Alltag gehört

3 Wochen ist es jetzt schon her, dass die Riga und Santorin bei mir im Laden sind? Unglaublich, aber ich bin in der Zwischenzeit vor lauter Musik hören gar nicht mehr zum Schreiben gekommen 😉
Was ich schon vorher gehofft habe, hat sich bewahrheitet: nach dem Hören unter unterschiedlichsten Bedingungen und in verschiedenen Räumen hat sich bestätigt, dass die Riga ein würdiger Nachfolger der Baltic II sind. Wo die Baltic Evo vielleicht etwas allgemeinverträglicher und mehr den Konventionen entsprechend spielt, da legt die riga eine Schippe echte Cabasse-Qualitäten vor: extrem authentisch und direkt, packend und studiomäßig spielt sie, wie ich es von einer Cabasse erwarte.

Cabasse Riga
Cabasse Riga

Wenn sie jetzt noch einen Tick weiter runter spielen könnte… dann wäre die richtige Anpassung an den sagenhaften Santorin30 nicht so eine Zauberei. Jedes Hertz – wer es nicht glaubt, soll es bitte selbst probieren – das an der oberen Grenzfrequenz geändert wird, ist hörbar! also ist hier wirklich Fingerspitzengefühl und etwas Muße angebracht, um wirklich den perfekten Übergang zu finden. Erleichtert wird einem die richtige Einstellung durch die gut funktionierende Raumkorrektur mittels 3 parametrischer Equalizer-Bänder im Santorin30, aber an die bequeme grafische Darstellung der Velodyne DD’s kommt er leider noch nicht heran. Dafür klingt er extrem sauber, knackig und homogen, wenn er erstmal richtig eingestellt ist. Und dank der 3 Presets lassen sich auch Konfigurationen für verschiedene Hörsituationen einfach abspeichern und aufrufen.

Cabasse Santorin 30
Cabasse Santorin 30

Wir reden hier zwar nicht von einem Pappenstil, die Kombination Riga + Santorin30 kostet immerhin 10 TEuro, aber es ist ein sagenhaft kompaktes, kleines und unauffälliges System, das sich sowohl optisch als auch akustisch in nahezu jede Situation einfügen lässt. Und diese Fähigkeit, groß zu spielen und ansonsten zu verschwinden, macht es so einzigartig. Für alle Anwendungen, die einen hervorragenden Klang unter eher ungünstigen Bedingungen erfordern, allererste Güte.

Von der Verstärkerseite her stellt die Kombination naturgemäß keine großen (Leistungs-)Anforderungen, da die Riga einen hohen Wirkungsgrad haben und der Santorin seinen eigenen Verstärker mitbringt. Da die Riga aber eher monitormäßig spielen, würde ich auf einen homogenen, aber nicht zu mittenbetonten Verstärker achten. Bewährt hat sich sowohl Meridian, Moon, als auch Audiomat.

Cabasse Riga und Santorin 30

Endlich mal wieder ein Paar neue Lautsprecher zum Hören!

Cabasse Riga
Cabasse Riga

Die alte Baltic II habe ich sehr gemocht, mit dem Preisschild der Nachfolgerin (Baltic Evolution) hatte ich so meine Probleme. Die iO2 spielt für ihre Preislage auch schon sehr gut, aber so richtig vom Hocker gehauen wie die Baltic II hat sie mich dann trotzdem nicht. Ok ok, das ist auch unfähr, wenn man Größe und Preis betrachtet. Aber jetzt gibt es endlich wieder eine aus meiner Sicht bezahlbare und vernünftige Nachfolgerin der Baltic II.

Die Riga hat im Unterschied zur Baltic nur ein 2-Wege-System und eine Kugel mit kleinerem Durchmesser, dafür hat der sphärische Mittelton-Ring aber einen größeren Durchmesser und eine weichere Aufhängung, wodurch das 17cm-System auch schon bis 95Hz hinabreicht. Genug, um es sinnvoll an einen Subwoofer anzukoppeln, im normalen Wohnraum sollten sogar die idealen 80Hz als Übernahmefrequenz passen.

Cabasse Santorin 30
Cabasse Santorin 30

Der Santorin 30 ist, wie ich es bisher von den Velodyne DD-Subwoofern kenne, über einen parametrischen Equalizer einstellbar und mittels Messmikrofon auch automatisch an den Raum anpassbar. Allerdings verlässt sich Cabasse hier auf nur 3 Bänder, während es bei Velodyne 8 parametrische Bänder zum Spielen gibt. Ob man die allerdings alle braucht oder es auch mit 3 Filtern gelingt, den Subwoofer perfekt an den Raum anzupassen wird sich zeigen.

Cabasse Santorin 30 von hinten
Cabasse Santorin 30 von hinten

Ausgepackt sind sie schon, angeschlossen auch, jetzt fehlt nur noch das Einmessen und es kann ans Hören gehen.

Cabasse Riga
Cabasse Riga

[mehr]

Audiomat Recital & Phono 2.0 – Höreindrücke

Nachdem sich die beiden nun ausreichend lange an mich und meine Umgebung sowie verschiedene Musik gewöhnen durfte ist es endlich an der Zeit, die in der Zwischenzeit gemachten (Hör-) Erfahrungen mit dem Recital und der großen Phonostufe raus zu lassen.

Audiomat Recital
Audiomat Recital

Der Recital, größter Vollverstärker von Audiomat, hat zuallererst einmal wesentlich mehr Leistung im Datenblatt stehen als seine kleineren Geschwister. Kein Wunder, aus je Kanal 4 KT88 lässt sich einfach mehr rausholen als aus der EL34-Bestückung des Opera und Arpège. Aber klingt er auch besser?

Ja, und wie! Für mich eine absolute Traumkombination geht er mit den Wilson Benesch A.C.T. ein – die ich sowieso sehr schätze. Aber auch mit den Triangle Magellan Quatuor spielt er phantastisch.
Gegenüber dem Opera fällt sofort das Mehr an Durchzeichung im Grundton- und Bassbereich auf. Aber es ist nicht nur mehr Druck und Kontrolle, sondern ein noch größerer und stabilerer Raum, den der Recital aufspannt über diesem grundsoliden Klangfundament.
Wenn es die Aufnahme hergibt, stellt der Recital die Interpreten mit noch mehr Luft zwischen einander dar, ohne die Bühne künstlich aufzublähen. Und auch in Sachen Auflösungsvermögen hat er gegenüber dem schon hervorragenden Audiomat Opera noch einmal einen kleinen Vorsprung.

Was mich erstaunt hat ist, wie extrem verschieden er – im Gegensatz zu Opera und Arpège – beim Wechsel vom 4-Ohm-Ausgang auf die 8-Ohm-Anzapfung reagiert: die mit 6 Ohm spezifizierte Wilson Benesch A.C.T. klingt an der 4-Ohm-Anzapfung kontrolliert, weiträumig und unnervig. Stöpselt man sie aber an den 8-Ohm-Ausgang, wird es schnell nervig, durcheinander und unkontrolliert. Also unbedingt beide Varianten ausprobieren!
Übrigens: der Recital spielt nicht nur an Lautsprechern mit einem gesunden Leistungsbedarf hervorragend, er kann seine Qualitäten auch an wirkungsgradstarken Lautsprechern wie der Tosca S von Odeon ausspielen.

Im Vergleich zum Moon 600i fällt bei nahezu gleicher Kraft und Kontour eine größere Spielfreude und bessere Auflösung im Hochtonbereich auf – allerdings auch nur soviel, wie der Preisunterschied auch nahelegt. Also über Alles gesehen ein gleich gutes Preis-/Leistungsverhältnis, da der Moon 600i ja deutlich günstiger ist.

Um auszuloten, wie der Recital klingt, habe ich zuerst natürlich auf CD und Musik von der Festplatte des sooloos-Systems zurückgegriffen. Um zu hören, wie sich die Brüder Clarisse von Audiomat aber das ganze im Verbund vorstellen, ging es weiter mit Schallplatte über den Phono 2.0.

Audiomat Phono 2.0
Audiomat Phono 2.0

Der kleinere Phono 1.6 spielt ja schon eine ganze Weile bei mir zu meiner vollen Zufriedenheit, aber auch hier hat es Audiomat mal wieder geschafft, noch einen drauf zu setzen. Der Phono 2.0 spielt in einer anderen Klasse, mit viel mehr Selbstverständlichkeit. Die gesamte Musikdarbietung wird zwingender, nimmt einen einfach mehr mit. Und das gleiche wie beim Vollverstärker Recital gegenüber dem kleineren Opera trifft auch auf die Phonostufen zu: es gibt mehr Luft zwischen den einzelnen Interpreten. Ganz großes Kino!

Es ist übrigens unabhängig davon, ob ich den Avid mit Transfiguration spiele oder den VPI mit Benz oder testweise ein Ortofon MC installiere: auch die Phono 2.0 passt sich an alle MCs quasi selbständig an. Genauer gesagt braucht sie keine Anpassung und Einstellarbeit, da sie mit Ihrem stromgesteuerten Eingang immer richtig auf die angeschlossenen Tonabnehmer reagiert. Ich habe auch mit dem Ortofon in Verbindung mit dem passenden Übertrager kein besseres Ergebnis bekommen, als direkt am MC Eingang. Das ist sehr ungewöhnlich und auch sehr praktisch, da es den Verkabelungsaufwand und mögliche Brumm- und Einstreuprobleme drastisch minimiert.

So, die beiden großen Audiomaten sind also klasse, jeder für sich sein Geld wert. Und was machen die Jungs dann bei Digitalelektronik, besser gesagt D/A-Wandlern? Da gibt es ja auch seit vielen Jahren ein breites Programm an Wandlern. Zugegebener Maßen nicht gerade Billigangebote… In der neuesten Version, dem Tempo 3 sogar mit einem USB-Eingang. Der Tempo steht übrigens auch schon in den Startlöchern, ich bin doch neugierig, wie eine komplette Audiomat-Kette mit Musik von der Festplatte und CD klingt 🙂

Moon 750D & 600i – Höreindrücke

Nachdem mich die kleineren Moon Vollverstärker i3.3 und CD3.3 schon begeistert haben, war ich natürlich sehr gespannt und auch kritisch eingestellt, was die großen Geräte zu bieten haben.
Der 750D wird nicht als CD-Spieler, sondern als DAC mit eingebautem Laufwerk bezeichnet, was nicht von ungefähr kommt. Der 32bit-Wandler hat 4 Eingänge und lässt sich völlig unabhängig vom Laufwerk steuern und nutzen. Was sich also anbietet ist, den 750D gleich mit dem sooloos-System zu verbinden und zu schauen, was er aus der von der Festplatte in voller Auflösung gelieferten Musik macht. In der Kombination sooloos + Moon 750D + Moon 600i als Verstärker und Triangle Quatuor als Lautsprecher bleibt einem fast die Spucke weg. Von wegen technisch und digital, was der Moon DAC da an Musik fabriziert ist auf den Punkt! Rhythmisch aller erste Güte, tonal ohne einen Ausrutscher, räumlich schön differenziert und abgegrenzt, ohne analytisch oder künstlich zu wirken. Die gesamte Darbietung hat Schwung und Fluss, ist im besten Sinne sowohl musikalisch als auch neutral.

Moon 750D und 600i
Moon 750D und 600i

In der Kombination Moon 750D und 600i habe ich übrigens eine symmetrische Verbindung genommen, da beide Geräte symmetrische Ein- respektive Ausgänge haben. Um zu sehen, wer jetzt an der tollen Performance den größten Anteil hat, habe ich den 750D mit dem Audiomat Opera und Wilson Benesch A.C.T. im anderen Hörraum angeschlossen und siehe da, auch hier ein Ergebnis, wie ich es selten gehört habe. Im Vergleich zwischen Moon 600i und Audiomat Opera stellt sich heraus, dass der Moon zwar mit mehr Leistung und Kontrolle auftrumpfen kann, aber nicht den Fluss und die Offenheit des Opera mitbringt. Hier haben wir eine echte Geschmacksentscheidung, letztendlich spielen beide auf gleich hohem Niveau.

Nun aber zum eingebauten Laufwerk des Moon 750D: ist es nur ein Alibi-Laufwerk und der 750D eigentlich als Wandler zu benutzen oder sollte man ihn eher als CD-Spieler sehen? Meine Überraschung war groß, als ich CD vom internen Laufwerk mit der gleichen CD von Festplatte verglichen habe: mit dem internen Laufwerk des Moon klingt es sogar noch eine Spur mehr auf den Punkt als von der Festplatte. Alle Achtung, da haben die Kanadier also nicht nur einen hervorragenden Wandler sondern auch gleich einen CD-Spieler abgeliefert, der für mich zur Referenz gehört. Übrigens seit dem Meridian G08.2 der erste „richtige“ Fortschritt für mich.

Zum Thema symmetrischer oder asymmetrischer Anschluss beim Moon 750D kann ich nur sagen, dass der Unterschied tendenziell eher gering ist und der Klang im asymmetrischen betrieb mit Cinch-Leitungen nichts verliert, also nicht nur eine Empfehlung für Verstärker mit symmetrischem XLR-Eingang, sondern universell an allen Verstärkern eine sehr sehr gute Quelle!

Für mich persönlich ist das Thema CD-Spieler mit dem Moon 750D ersteinmal abgeschlossen, ich kenne momentan kein integriertes Gerät, das ihn übertrifft. Punkt.

High End 2010 – Rückblick

Das war sie nun, die High End 2010. Wir sind geschafft aber zufrieden zurück und möchten all denen danken, die uns auf der Messe besucht haben!

Da Bilder oft mehr als Worte sagen, ein paar Bildeindrücke vom Pro-Ject Stand:

Pro-Ject-Shop Stand auf der High End 2010
Pro-Ject-Shop Stand auf der High End 2010
Pro-Ject Stand auf der High End 2010
Pro-Ject Stand auf der High End 2010
Eine komplette Anlage!
Eine komplette Anlage!
Next Generation High-Fidelity
Next Generation High-Fidelity
Die Vorführanlage
Die Vorführanlage
Plattenspieler-Ensemble
Plattenspieler-Ensemble
...scheint interessant zu sein...
...scheint interessant zu sein...
...der Pro-Ject Xtension
...der Pro-Ject Xtension

Sophie Hunger: vormerken

Am 30.05.2010 spielt Sophie Hunger im Ludwigsburger ‚Scala‚. Nach dem Konzert zu ihrem ersten Album im Franz.K in Reutlingen kann ich Sophie Hunger live nur empfehlen! Nicht verpassen, solange es solche Künstler noch im kleinen Rahmen zu erleben gibt.

Gianmaria Testa: Solo dal vivo – Konzert im Franz.K am 04.05.2010

Klasse war er, der Herr Testa, wobei ich erst befürchtet hatte, dass es ohne Begleitung etwas trocken werden könnte. Aber ich habe mich zum Glück geirrt.
Schon zu Beginn des Konzertes hat Gianmaria Testa es geschafft, eine lockere und intime Atmosphäre aufzubauen. Es geht halt nichts über Konzerte im kleinen Rahmen wie im Franz.K in Reutlingen.
Da es nicht unwichtig ist zu erfahren, über was er da eigentlich singt und ja nicht alle perfekt italienisch verstehen, hat Gianmaria Testa gleich am Anfang einen Übersetzer aus dem Publikum gesucht, der ihn während des gesamten Konzerts dolmetschend begleitet – und in Helga gefunden, die ihre Sache wirklich klasse gemacht hat!
Die erste Hälfte des durch eine kurze Pause unterteilten Konzerts, das Gianmaria Testa komplett allein mit einer seiner 3 Gitarren bestritten hat, war geprägt von älteren Stücken. Mitgerissen und begeistert hat mich „Un aeroplano a vela“, das auch solo perfekt rüberkam ohne das Gefühl, dass etwas fehlt. Genauso übrigens wie „Biancaluna“, „Gli amanti di roma“ oder „Dentro la tasca di un qualqunque mattino“. In der zweiten Konzerthälfte gab es mehr aktuelle und politisch orientierte Stücke mit Immigrationsthematik, die für uns hier etwas weniger Bezug hat als die Thematik eigentlich verdient. Dadurch wurde es etwas sperriger, aber nicht weniger intensiv. Zum Glück hat er es aber hinbekommen, es nicht zu politisch und anstrengend werden zu lassen.
Alles in allem ein prima Konzert mit einem gut aufgelegten Gianmaria Testa. Vielen Dank für dieses tolle Konzert!

Wer es nicht verpasst hat, dem lege ich die Alben „Lampo“, „Montgolfières“ und die aktuelle „Solo dal vivo“ zum Hören ans Herz.

Beim nächsten Konzert in erreichbarer Nähe sehen wir uns wieder 🙂

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung, Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden. Zur Datenschutzerklärung

Schließen